Bretagne – Austausch

Erfahrungsbericht, Bretagne-Austausch:
Mitte Oktober hatten 40 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufen die Möglichkeit für eine Woche in die Bretagne zu fahren. Der Austausch fand mit dem französischen Lycée Rabelais statt, das sich in St. Brieuc im Norden der Bretagne befindet.
Nachdem wir uns schon im Frühjahr des vorherigen Jahres für den Austausch beworben hatten, konnten wir es im September kaum erwarten, endlich den Kontakt unserer Austauschpartner zu bekommen. Eine Woche später ging es dann los; begleitet wurden wir von Frau Braun, Frau Reithmeier und Frau Brandhofer.


Unser Zwischenstopp auf dem Hinweg war Paris, wo wir eine Nacht lang blieben. Nach einer kurzen Pause von der langen Fahrt und einer kleinen Stärkung verbrachten wir einen schönen Abend in Paris in Form eines Spaziergangs, vorbei am Obelisken, dem Arc de Triomphe, über die Champs-Élysées bis zum Eiffelturm, den wir auch in der Dunkelheit glitzern sahen.
Am nächsten Tag war die Fahrt von Paris bis in die Bretagne nicht mehr lang, aber es stellte sich schon eine gewisse Vorfreude und auch ein bisschen Nervosität ein.  Als wir ankamen, erwartete uns ein Teil unserer Austauschpartner schon an der Bushaltestelle – der Rest war in der Turnhalle damit beschäftigt Crêpes für eine kleine Willkommensfeier vorzubereiten. Nachdem wir unseren ersten Hunger mit den französischen Spezialitäten gestillt hatten, bekamen wir einige bretonische Tänze gezeigt. Unsere erste Erfahrung mit unseren Austauschpartnern war (für die weniger taktsicheren unter uns) also etwas schräg — mit eingehackelten Fingern versuchen, möglichst mit den richtigen Schritten in einer Reihe von dutzenden von Menschen zu tanzen— aber durchaus schön. Nachdem wir also sehr warm willkommen geheißen worden sind, ging es zum ersten Mal in unsere Gastfamilien. Da wir an einem Freitag ankamen, hatten wir dann das ganze Wochenende Zeit, unsere Austauschpartner und ihre Familien kennenzulernen, bevor das Programm losging.
In der folgenden Woche unternahmen wir viele interessante Sachen, manchmal mit, manchmal ohne unseren französischen „Corres“.
Am Montag starteten wir mit einer Stadtbesichtigung – um das ganze etwas spannender zu gestalten, gaben uns die Lehrer zahlreiche Fotos, deren Orte wir innerhalb einer kurzen Zeit als Gruppe finden mussten. Oft mussten wir Passanten nach dem richtigen Weg fragen – natürlich auf Französisch, weshalb wir anfangs alle etwas zögerlich an die Sache herangingen. Nachdem wir aber bemerkt hatten, dass fast alle Leute aus St Brieuc überaus freundlich und interessiert an unserer Aufgabe waren, war das Eis gebrochen und wir trauten uns, immer mehr Leute (auch mit stockendem Französisch) anzusprechen.
Natürlich war in unserem Programm auch Zeit am Meer eingeplant. Im Rahmen der sogenannten „Pêche à Pied“ suchten wir verschiedene Strandlebewesen – Seesterne, unterschiedliche Muschel- und Algenarten – in Wasserbecken zwischen Felsen, die bleiben, wenn das Wasser sich während der Ebbe zurückzieht.  In der Nähe des Cap Fréhel probierten wir Strandsegeln bei sonnig-windigem Wetter aus, was den meisten von uns sehr viel Spaß bereitete.
Der Ausflug zum Mont-Saint-Michel war für viele von uns ein absolutes Highlight. Nach einer kurzen Busfahrt und dem Weg zu Fuß, hatten wir Zeit den Mont-Saint-Michel selbst und die vielen verwinkelten Gassen mit zahlreichen kleinen Geschäften eigenständig zu erkunden. Anschließend machten wir eine geführte Wattwanderung — eine etwas schlammige und sehr interessante Erfahrung inklusive Treibsand.
Außerdem besichtigten wir die Ruinen, des verlassenen Mittelalter-Schlosses „Château de la Hunaudaye“, wo wir eine sehr interessante Führung mit vielen Informationen über das Leben von vor über 500 Jahren in dieser kleinen Burg bekamen.
Nach einem Monat des Wartens waren es nun die Bretonen, die sich auf die Busfahrt aufmachten, um zu uns zu kommen und wir freuten uns sehr, unsere Corres wiedersehen zu können. In dieser Woche Ende November hatten wir tatsächlich unglaubliches Glück mit dem Wetter: Es hat geschneit. Was für uns nicht sonderlich aufregend klingt, war für viele der Franzosen das erste Mal, dass sie so viel Schnee sehen und beispielsweise Schlittenfahren, Schneeballschlachten machen oder Langlaufen konnten. Außerdem besuchten wir – auch als Teil unseres Programmes – so manche Christkindlmärkte und waren gemeinsam in Tölz Schlittschuhlaufen. Unsere Austauschpartner besichtigten zudem das Walchenseekraftwerk und alle teilnehmenden Schüler besuchten das BMW-Museum mit der BMW-Welt im München.
Während beiden Wochen des Bretagne-Austauschs haben wir alle eine tolle Zeit genossen, mussten aber auch ab und zu unsere Komfortzone verlassen — wenn man sich auf Französisch verständigen muss, nicht vertraut mit den Essgewohnheiten des anderen Landes ist usw. Alle sind sich einig, dass unsere Lehrer ein sehr gutes Programm für den Austausch erstellt haben und wir viele schöne Erinnerungen sammeln konnten. Außerdem sind wir den französischen Lehrern sehr dankbar, die es mal wieder geschafft haben, fast jedem den perfekten Austauschpartner zuzuordnen. Aus vielen dieser Zuordnungen sind gute Freundschaften entstanden, die hoffentlich noch lange halten werden.

Sommerkonzert 2026

Musikalische Vielfalt begeistert das Publikum

Mit zwei beeindruckenden Konzertabenden im voll besetzten Tölzer Kurhaus begeisterten an die 200 Schülerinnen und Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums ihr Publikum. Mehrere Chöre, zwei Orchester, Flötenensemble, Bigband und die beiden Schulbands nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise durch verschiedene Länder, Kulturen und Musikstile. Von Antonín Dvořáks Aus der Neuen Welt über Edvard Griegs Peer Gynt, irische und jiddische Volksmusik, Klassikern wie My Way bis hin zu einem mitreißenden Queen-Medley spannte sich ein abwechslungsreicher musikalischer Bogen.


Die enorme stilistische Bandbreite sorgte dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Charmant und kurzweilig führten Abiturienten Lenny Achatz und Kilian Widmann durch den Abend und gaben dem Publikum interessante Einblicke in die einzelnen Beiträge und Hinter die Kulissen der Probenarbeit. Die Begeisterung der Mitwirkenden übertrug sich spürbar auf den Saal, der die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus würdigte.
Hinter dem gelungenen Konzert standen viele Monate intensiver Vorbereitung. Während der Probentage in Possenhofen und der traditionellen Probenwoche in Burghausen arbeiteten die Ensembles konzentriert an ihrem Programm und wuchsen dabei auch als Gemeinschaft zusammen. Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen leistete außerdem das Technik- und Eventteam des Gymnasiums, das Ton, Licht und Organisation eigenverantwortlich übernahm.
Im gemeinsamen Musizieren und Wirken entwickeln die Schülerinnen und Schüler Kreativität, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Wertschätzung – Werte, die weit über den Konzertabend hinaus von Bedeutung sind. „Das eigentliche Ziel der musikpädagogischen Arbeit“, betonte Eva Emmler, „ist jedoch nicht das hörbare Ergebnis im Konzert.“ Die Aufführungen sollten die Zuhörenden zwar bestmöglich unterhalten, die musikpädagogische Zielsetzung sei jedoch der individuelle und gemeinsame Weg dorthin, der von den sieben mitwirkenden Lehrkräften mit großem Engagement gefördert, gestaltet und begleitet werde. Das begeisterte Publikum dankte allen Mitwirkenden mit großem Applaus und machte die beiden Konzertabende zu einem eindrucksvollen Höhepunkt des Schuljahres.
Das nächste musikalische Großereignis steht derweil schon unmittelbar bevor: Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger jeden Alters sind herzlich eingeladen im Kooperationsprojekt TÖLZER COMMON SYMPHONY des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums mit der Sing- und Musikschule sowie der Tölzer Stadtkapelle mitzuwirken. Die optionalen Proben beginnen bereits am 7. Juli 2026. Alle weiteren Informationen für jung und alt sowie Noten zum Download dazu finden Sie unter https://musikschule-toelz.de/toelzer-common-symphony/

Biologie – Im Zeichen der Wissenschaft

Ein ganzer Tag im Zeichen der Wissenschaft: Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, tauschten 26 SchülerInnen der Q12 das Klassenzimmer gegen den High-Tech-Campus der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München-Martinsried. Im Zentrum des Exkursionstages stand ein intensives Genetikpraktikum.

Die TeilnehmerInnen schlüpften selbst in die Rolle von Forschenden: Sie isolierten DNA und erstellten im Labor ihren eigenen, persönlichen genetischen Fingerabdruck. Dabei wendeten sie moderne molekularbiologische Verfahren an, die sonst nur theoretisch im Unterricht besprochen werden. Neben der praktischen Laborarbeit schnupperte die Gruppe echte Universitätsluft. Ein spannender Rundgang durch modernste Forschungslabore und riesige Hörsäle, sowie ein gemeinsamer Besuch in der Mensa rundete das Studi-Gefühl ab.

Sommerkonzert 2026

Schulsportwettbewerb Ski Alpin

Tolle Erfolge bei den Schulsportwettbewerben Ski Alpin
In diesem Winter schaffte es eine Bubenmannschaft vom GvS seit langem einmal wieder, sich für das Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ zu qualifizieren – und nicht nur das: sie belegte am Ende einen hervorragenden 2. Platz!


Aber der Reihe nach:
Wie jedes Jahr ging es auf Kreisebene im Januar in Lenggries am Weltcuphang los, für das GvS starteten insgesamt 37 Schülerinnen und Schüler in der Einzelwertung. Zusätzlich qualifizierten sich die jeweils schnellsten Mannschaften (max. 5 Läufer, 3 werden gewertet) in den beiden Wettkampflassen WK IV (Jg 2013-2015) und WK III (Jg 2010-2013) für das Bezirksfinale Ende Januar in Garmisch-Partenkirchen bzw. in Bad Wiessee.
Bei den Buben dominierten in beiden Wettkampfklassen die Mannschaften des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums die Konkurrenz, bei den Mädchen setzten sich in der WK IV die St.-Ursula Realschule Hohenburg und in der WK III das St.-Ursula Gymnasium Hohenburg klar durch. Unsere Mädchenmannschaften schafften es jeweils auf gute 3. Plätze.
Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass es immer wieder schön zu sehen ist, dass auch die älteren Jahrgänge bis zur Q12 noch bei den Kreismeisterschaften teilnehmen, auch wenn es für sie keine Mannschaftswertung mehr gibt. Mit ihrer Erfahrung als RennläuferInnen und meistens auch schon als ÜbungsleiterInnen unterstützen und helfen sie bei der Betreuung der jüngeren Schülerinnen und Schülern an diesem Renntag.
Zwei Wochen später Ende Januar bestritten zuerst die „großen“ Jungs Quirin Kutzer (8a), Lukas Reiter (8b), Luis Mötzel (7c), Konstantin Rackl (9b) und Paul Bezenar (10d) am Sonnenbichl in Bad Wiessee ihr Bezirksfinale in der WK III (Jg. 2010-2013). Das Tölzer Quintett musste sich zwar klar dem Inntal Gymnasium Raubling geschlagen geben, sicherte sich aber mit deutlichem Vorsprung vor der Realschule Tegernseer Tal einen hervorragenden zweiten Platz.
Tags darauf durften die „kleinen“ Buben in Garmisch-Partenkirchen beim Bezirksfinale der Wettkampfklasse IV (Jg. 2013-2015) ihr skifahrerisches Können unter Beweis stellen. Joschua Mayer (6b), Jakob Schinabeck (5d), Felix Eckert (6c), Vincent Kober (6c) und Jonas Oefele (5d) ließen sich trotz der fast drei Stunden langen Anfahrt nach Garmisch wegen eines Staus nicht aus der Ruhe bringen und zeigten am Gudiberg, welches skifahrerisches Potenzial in ihnen steckt. Durch eine homogene Mannschaftsleistung deklassierten sie die Konkurrenz mit fast 7 Sekunden Vorsprung und verwiesen das Staffelsee-Gymnasium Murnau und das LSH Marquartstein auf die Plätze. Damit war die Qualifikation für das Landesfinale am 12.2. in Oberjoch geschafft!
Am unsinnigen Donnerstag machten sich dann die 5 Buben frühmorgens zusammen mit Frau Kluge auf den Weg ins Allgäu zum Landesfinale Ski Alpin. Die lange und vereiste Rennstrecke am Alpinen Trainingszentrum Allgäu forderte viel Mut von allen 11- und 12-jährigen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die Schulen aus ganz Bayern vertraten. Die Buben vom GvS waren nach ihrem Sieg beim Bezirksfinale auch hier beim Landesfinale voll motiviert und ließen sich durch die schwierigen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen. In der Endabrechnung, bei der pro Durchgang die besten 3 Zeiten der 5 Schüler einer Mannschaft addiert werden, schafften sie es auf den 2. Platz hinter dem Gymnasium Oberstdorf. Die Freude bei der Siegerehrung war riesig als klar war, dass sie das erhoffte Ticket zum Bundesfinale gelöst hatten.
Die Qualifikation zu einem Bundesfinale kommt nicht so oft vor, da die Konkurrenz in Bayern immer sehr stark ist. Um so mehr fuhren Frau Kluge und die fünf Buben am 1.3. voller Vorfreude nach Schonach in den Schwarzwald.

Die warmen Temperaturen Ende Februar und Anfang März zauberten zwar nicht unbedingt ein winterliches Feeling, aber den Organisatoren vor Ort gelang es trotz geringer Schneelage an den beiden Wettkampftagen top Bedingungen für einen Riesenslalom und einen Parallelslalom zu schaffen. Bereits beim ersten Rennen (jeder Teilnehmer fährt drei Durchgänge eines Riesenslaloms und dann werden die 10 besten Zeiten für die Mannschaftswertung zusammengezählt) war klar, dass die Stockerlplätze unter den beiden bayrischen Schulen Oberstdorf und Tölz und den baden-württembergischen Schulen aus Isny und Wangen ausgemacht werden würden. Mit einem 2. Platz im Zwischenergebnis hinter Oberstdorf kämpften sich die fünf Buben am zweiten Tag durch super Leistungen im Team-Parallelslalom bis ins Finale vor, in dem sie sich dann mit 3:2 knapp gegen Oberstdorf geschlagen geben mussten. So hatte die Mannschaft am Ende einen hervorragender 2. Platz und viele tolle Eindrücke von einer gelungenen Veranstaltung mit jungen Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Deutschland im Gepäck.
Zu guter Letzt wurden die Buben zusammen mit Herrn Küst und Frau Kluge noch nach München in die Residenz zur Schulsportehrung durch Kultusministerin Anna Stolz eingeladen und konnten nochmal diese durch und durch gelungene Saison feiern!

Schulsportwettbewerb Mountainbike in der Jachenau

Am Dienstag den 05.05.2026 fand in der malerischen Jachenau der diesjährige Schulsportwettbewerb Bezirksfinale Mountainbike statt. Bei bestem Wetter trafen sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen der Oberbayrischen Region von Bad Reichenhall bis Ammersee, um ihr Können und ihre Kondition auf zwei Rädern unter Beweis zu stellen. Die Veranstaltung wurde von Lehrkräften, Eltern und vielen freiwilligen Helfern des örtlichen Radsportvereins organisiert und sorgte für einen spannenden und sportlichen Tag.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler einen Parcour mit verschiedenen Technikübungen durchlaufen hatten, starteten die einzelnen Wettkampfklassen anschließend in Wellen auf die Strecke.

Vom Start am Eisplatz ging es über Schotterpisten und kleine Anstiege. Dabei waren nicht nur Schnelligkeit und Ausdauer gefragt, sondern auch Geschicklichkeit und Konzentration. Besonders beeindruckend war der Einsatz der jungen Sportlerinnen und Sportler, die mit großer Motivation an den Start gingen.

 

In verschiedenen Altersklassen wurden die Siegerinnen und Sieger ermittelt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammelten wertvolle Erfahrungen im Wettkampf. Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem der Teamgeist im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten sich gegenseitig und feuerten ihre Mitschüler lautstark an.

Das GvS belegte dabei einen guten 4. Platz sowie 6. Platz in der WKIV-Jungen (Nobbling Niclas, Minzlaff Korbinian, Kleitsch Thomas, Erler Tom, Hühnlein Manuel, Wallrapp Leonhard, Rohde Tim) und eine 5. Platzierung in der WKIII-Jungen (Kuppen Luis, Strobl Tilo, Sauer Flo, Baier Killian).

Auch abseits der Strecke war einiges geboten. Für Verpflegung und gute Stimmung war bestens gesorgt, sodass die Veranstaltung zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis wurde. Lehrkräfte und Organisatoren zeigten sich am Ende des Tages sehr zufrieden mit dem Ablauf des Wettbewerbs.

Das Bezirksfinale Mountainbike in der Jachenau war somit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie Bewegung, Natur und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können.

Ein besonderer Dank geht an die Helfer des SSC Jachenau, Herrn Stefan Haas und Herrn Ederl (Wahlkurs Mountainbike).

Alle Teilnehmer freuen sich bereits auf den nächsten Wettbewerb.

Musik und Kunst im Tölzer Stadtmuseum

Kunst und Musik wurden den Besucherinnen und Besuchern des Tölzer Stadtmuseum gemeinsam geboten: Die Schülerinnen und Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums waren eingeladen, eine musikalische Matinée im Rahmen der Kunstausstellung des Kunstvereins Tölzer Land e.V. zu gestalten sowie eigene Exponate auszustellen.


Zehn Schülerinnen und Schüler aus dem Musischen Zweig sowie aus dem Leistungsfach Musik präsentierten am 10. Mai 2026 mit Flöten, Klarinetten, Klavier, Harfe und Gesang (Leitung Eva Emmler) einen abwechslungsreichen musikalischen Blumenstrauß inmitten von vielfältigen und kreativen Exponaten. Sie spielten Originalkompositionen und Bearbeitungen von berühmten Komponisten wie Corelli, Mozart, Brahms, Strauß oder Abba, aber auch weniger bekannte Werke von Deborah Hensen-Conant und John Thomas. Die Zuhörenden waren von der Leidenschaft, der Ernsthaftigkeit und dem Können der jungen Musizierenden offensichtlich beeindruckt.
Während des gesamten Ausstellungszeitraumes konnten zudem Werke des Leistungsfaches Kunst (Leitung Stephanie Pütz) bestaunt werden. Auch diese fanden großen Anklang unter den Betrachtenden sowie unter den Mitgliedern des Kunstvereins und zeugten von künstlerischer Eigenständigkeit, Kreativität und Ausführungskraft.
Das Gymnasium sagt dem Tölzer Kunstverein e.V. herzlichen Dank für diese Einladung und gelungene Kooperation!

Zweiter Kammermusikabend in diesem Schuljahr

Am 28. April 2026 fand der zweite Kammermusikabend im laufenden Schuljahr statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler präsentierten dabei ihr musikalisches Können in abwechslungsreichen Ensembles und solistischen Beiträgen.


Das Publikum erlebte einen vielseitigen und kurzweiligen Abend mit Werken aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen – von klassischer Kammermusik bis hin zu modernen Arrangements. Die jungen Musikerinnen und Musiker, die meist den Musischen Zweig des Gymnasiums besuchen, überzeugten durch ihr engagiertes Zusammenspiel, ihre Ausdrucksstärke und ihre große Freude an der Musik. Besonders erfreulich war es, dass sich auch bereits einige Fünftklässler auf die Bühne wagten, um ihr musikalisches Können darzubieten.
Beeindruckend war auch die große Bandbreite der Besetzungen: So war vom Kontrabasssextett über klassische Besetzungen wie ein Klarinettenquartett bis hin zu bunt gemischten Besetzungen allerhand geboten. Auch solistische Instrumental- als auch Gesangsbeiträge sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und eine besondere Konzertatmosphäre.
Der Kammermusikabend zeigte einmal mehr, welchen wichtigen Stellenwert die musikalische Bildung am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium einnimmt. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden sowie allen den betreuenden Musiklehrkräften für die Vorbereitung und Durchführung des gelungenen Konzertabends.

Kletterteams erfolgreich!

„Klettern boomt!“ Bei den Regionalmeisterschaften (Oberbayern-Süd) traten viele Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen gegeneinander an und konnten sich im sog. „Olympic combined format“ messen. Dabei waren die Disziplinen Speed, Bouldern und Lead zu bewältigen.

In der Kletterhalle Weyarn war das GvS mit zwei Teams vertreten. Alle Teilnehmer kamen dabei auf ihre Kosten: trickreiche und auch kräftige Boulder (d.h. Kletterrouten in Absprunghöhe ohne Seil mit dicken Matten als Sicherung), abwechslungsreiche und anspruchsvolle Kletterrouten bis zum oberen siebten Schwierigkeitsgrad im Vorstieg („Lead“) und als Schmankerl eine Speedroute mit Buzzer und elektronischer Zeitmessung. Dabei wurde den Teilnehmern nicht nur voller physischer Einsatz, sondern auch taktische Fähigkeiten und mutige Entscheidungen abverlangt. Diese vielfältigen Herausforderungen stellen die Besonderheit eines solchen Wettkampfs dar.

GvS-Klettermannschaft beim Bezirksfinale

In der Wettkampfklasse III war das Team des GvS eines der Jüngsten. In ihrem jeweils ersten Kletterwettkampf konnten Robin Türnau (5c), Luisa Trischler (5c), Lisa Reploh (6b) und Clara Schinabeck (5d) viel Erfahrung gewinnen und sich dabei einen 8. Platz erkämpfen.

Viel Fingerkraft bei Boulderproblem Nummer 4

In der Wettkampfklasse II war das Team des GvS konnten sich Marinus Egerer (9a), Korbinian Gleißl (9c), Franziska Kolbinger (11b) und Jana Beck (9b) locker den zweiten Platz sichern. Damit war das Team souverän für die nächste Runde – dem Bezirksfinale – in Rosenheim qualifiziert. Dort erwartete das GvS-Team nochmal ein Wettkampf mit der bekannten Mischung aus Speed, Bouldern und Lead, aber auf deutlich höherem Niveau. Unsere Kletterinnen und Kletterer zeigten beim Bouldern eine sehr gute Leistung, beim Speed waren sich auch unter den ersten drei Teams, aber die Lead-Ergebnisse waren insgesamt punktemäßig etwas unter dem Durchschnitt der beiden anderen Disziplinen. So blieb in der Endabrechnung nur der undankbare vierte Platz und das Gefühl, dass mit etwas mehr Glück und einer Portion Extra-Power durchaus auch ein Platz auf dem Podest möglich gewesen wäre. Das Ziel für das nächste Schuljahr ist damit schon klar …!

Christian Penzholz

 

Kröten für Kröten!

Die SchülerInnen des Wahlkurses „Umweltgruppe“ sammelten in der LBV-Sammelwoche 2026 (16. bis 22. März) 262 Euro im Familien- und Freundeskreis. Das gesammelte Geld fließt in regionale Naturschutzarbeit. So können Moorlandschaften renaturiert, stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten geschützt und wertvolle Biotopflächen gekauft werden. Ein weiterer Teil des Geldes fließt in den Erhalt von Umweltstationen ein, denn Bildung ist ein zentraler Aspekt für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Vielen Dank für den tollen Einsatz!