Indonesische Gamelan-Musik

Indonesische Gamelan-Musik hautnah erleben
Besonderer Musikworkshop für die 8. Klassen
Einen besonderen Einblick in die Musik einer außereuropäischen Kultur erhielten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen am Donnerstag, den 22. Oktober. Im Rahmen des Musikunterrichts fand für jede Klasse ein zweistündiger Workshop zur traditionellen indonesischen Gamelan-Musik statt.


Als Expertin konnte die Musikerin und Musikpädagogin Melina Mayer gewonnen werden. Frau Mayer hat sich auf indonesische Gamelan-Musik spezialisiert und war über längere Zeit für die entsprechende Abteilung im Münchner Stadtmuseum verantwortlich, wo sie auch zahlreiche praktische Kurse organisierte und durchführte.
Im Workshop stand das eigene musikalische Erleben im Mittelpunkt: Anhand originaler Gamelan-Instrumente konnten die Jugendlichen die besonderen Klänge und Rhythmen dieser Musik kennenlernen und in praktischen Gestaltungsversuchen selbst aktiv werden. Fūr alle Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes Erlebnis!
Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums für seine großzügige finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.
Lisa Wiener und Andrea Günthör-Schumann

„Demokratie in Bewegung“

Schülerinnen und Schüler des GvS laufen nach Waldram, gedenken des Unrechts in unserer Region und feiern mit Kempfenhausenern Gymnasiasten am Erinnerungsort Badehaus die Demokratie. (Rau/Bittner)


Die Idee zu der Wanderung auf den Spuren des Todesmarsches war bereits im vergangenen Schuljahr im Rahmen einer Kooperation unseres AK Demokratiebildung mit dem Gymnasium Kempfenhausen entstanden. Ziel war es, durch den Schritt zurück und den Blick nach vorne des Vergangenen zu gedenken und die Bedeutung demokratischer Werte in unserer heutigen Zeit zu vergegenwärtigen.
Am Wandertag, dem 2.10. gingen 15 Schülerinnen und Schüler des GvS mit ihren zwei Lehrkräften Julia Rau und Anita Bittner den 20 km weiten und strapaziösen Gang über die Marktstraße mit Stationen am Mahnmal von Hubertus von Pilgrim, den Ge(h)denksteinen und Orten früheren jüdischen Lebens durch das Kurviertel Richtung Unterbuchen und dann weiter über Königsdorf und Geretsried bis nach Waldram.


Ein besonders beeindruckender Halt ergab sich in Spiegel, wo die Gruppe mit dem Zeitzeugen Wolfgang Breitwieser ins Gespräch kam und durch dessen Bericht erfuhren, dass die KZ-Häftlinge auf seinem Waldstück die letzte Nacht vor ihrem Marsch bis nach Waakirchen zu Tausenden verbrachten – Hunderte verloren dabei noch ausgehungert, erschöpft und unterkühlt ihr Leben.
Ab Königsdorf wurde dann die Blickrichtung geändert und die Jugendlichen kamen miteinander über Demokratie, ihre Werte und deren Bedeutung für das eigene Leben ins Gespräch. Nach insgesamt fünf Stunden trafen sie am Erinnerungsort Badehaus in Waldram ein, der zum symbolischen Treffpunkt wurde – zumal just an diesem Tag hier die „lange Nacht der Demokratie“ stattfand.
In einem dort zur Verfügung gestellten Raum begegneten unsere Jugendlichen der aus Kempfenhausen eingetroffenen Schüler-Gruppe, die den Weg von Norden aus mit dem gleichen Thema, Inhalt und Ziel gegangen war, und tauschten sich über die Eindrücke ihrer langen Wanderung auf den Spuren des Todesmarsches, aber auch über ihre Einstellung und die derzeitigen Gefährdungen in Bezug auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung aus. Dabei wurde überlegt, was Jugendliche konkret in ihrem Umfeld tun können, um weitere Polarisierungen und die Ablehnung anderer Meinungen zu verhindern und intolerante und verhärtete Einstellungen wieder aufzuweichen und zu öffnen.

Ein großer Dank geht an den Förderverein des GvS für die finanzielle Unterstützung unseres Projekts.

Unterstufentheater – Handstand

Im Handstand – September 2026

Was passiert, wenn man im Handstand steht? Man hat auf einmal einen anderen Blick auf die Welt und die Menschen, die einen umgeben. Es ist ein Perspektivwechsel, der die gewohnte Sicht auf die Dinge auf den Kopf stellt. Diesen Perspektivwechsel thematisiert das Stück „Im Handstand“, in dem verschiedene lose verknüpfte, absurde, groteske und karnevaleske Szenen aneinandergereiht werden, die die Erwartungen der Zuschauer durchkreuzen und übliche Denkmuster aufbrechen: Über die Bühne huschen Spinnen, die Angst vor Menschen haben, seit Tante Thekla auf Nimmerwiedersehen in einem riesigen Staubsaugerbeutel verschwunden ist. In einer anderen Szene pochen Schülerinnen und Schüler auf ihr Recht auf Unterricht und müssen eine Lehrerin dazu überreden, endlich mit der Syntaxanalyse zu beginnen und insgesamt mehr Hausaufgaben aufzugeben. Eine Lehrerin wird im Lehrerzimmer, in dem Kaugummis unter Stühlen kleben, Noten ausgewürfelt, Haare geflochten und Bottleflips geübt werden, heftig gemobbt. Knecht Ruprecht, der den Kindern alles verzeiht (verknotete Katzenschwänze, von Chatbots erledigte Hausaufgaben und manipulierte Nutzungszeiten für Smartphones), verteilt im September großzügig Geschenke, weil er unbedingt anderen eine Freude machen möchte. Ein Vater übernimmt ganz selbstverständlich zu Hause die Rolle, die typischerweise der Mutter zugeschrieben wird und erhält dafür kaum Dank und Anerkennung. Ein Clown wünscht sich, mit anderen zu lachen und wird traurig, wenn andere über ihn lachen. Affen begaffen Menschen im Zoo und stellen fest, dass der Mensch sich für viel zu wichtig nimmt und dumm genug ist, um sich selbst auszulöschen. Außerirdische sind sich ganz sicher, dass sie alleine im großen Universum leben und erkennen, dass die Existenz an sich ein riesengroßes Glück ist. Humanoide Roboter befürchten, dass bald die Menschen die Weltherrschaft übernehmen werden. Eine sportliche Oma, die Kickboxerin ist, Hüllen für Kaleidoskope strickt und diese online zum Verkauf anbietet, wirft ihrer Tochter und ihren Enkeln eine viel zu starre, rückwärtsgewandte und konservative Haltung vor. Schließlich wird eine leicht depressive Hypnotiseurin von einem Kind in Trance versetzt und hat nach der Behandlung einen ganz anderen Blick auf die Welt.

Mögen die Szenen auch komisch, absurd oder grotesk anmuten, so verbirgt sich in vielen von ihnen doch ein wahrer Kern, der zum Nachdenken anregt – zumal einige der Szenen auf der Basis von Zeitungsberichten entstanden sind, die teilweise auch im Programmheft abgedruckt waren.

„Im Handstand“ ist ein Stück wie ein Blick durch ein Kaleidoskop, der uns zeigt, wie bunt, veränderbar und vielseitig interpretierbar die Welt ist, in der wir leben.

Ein herzliches Dankeschön geht wieder einmal an das großartige, flexible, bestens eingespielte Technikteam und dieses Mal insbesondere auch an Michael F., der zum ersten Mal hauptverantwortlich für die Beleuchtung war.

Exkursion zum Erinnerungsort Badehaus 2026

Im Rahmen der Demokratiebildung und der Verfassungsviertelstunden unternahmen die 11. Klassen anknüpfend an den Geschichtsunterricht am 14. und 15. Juli 2026, begleitet von Lehrkräften unterschiedlicher Fächer, eine Exkursion zum Erinnerungsort Badehaus im heutigen Waldram bei Wolfratshausen.

Das bot uns die Gelegenheit, regionale Geschichte außerhalb des Klassenzimmers kennenzulernen und mehr über das Schicksal der Bewohner von Föhrenwald und Waldram zu erfahren.
Der Erinnerungsort Badehaus gedenkt als Museum mehrerer Epochen regionaler Geschichte: während der NS-Zeit wurde die Siedlung als Unterbringung für Zwangsarbeiter und -arbeiterinnen der Rüstungsbetriebe genutzt, als jüdisches DP Lager (Displaced Persons Lager) bot Föhrenwald Shoah-Überlebenden Zuflucht, und später fanden dort schließlich auch katholische Heimatvertriebene ein Zuhause. Dass das Badehaus nun als historisch wertvolles Museum erhalten bleibt, ist einer engagierten Bürgerinitiative zu verdanken.
Während der Führung und der eigenen Erkundung erhielten wir Einblicke in die mehrstöckige Dauerausstellung. Neben historischen Dokumenten und Ausstellungsstücken prägte vor allem das weite Hintergrundwissen der Ehrenamtlichen den Rundgang und ermöglichte ein tiefes Eintauchen in die Geschichte.
Insgesamt hat uns die Exkursion gezeigt, wie aktuell und wichtig lokale Geschichte ist und wie zentral eine aktive Erinnerungskultur für die Allgemeinheit ist.
Lillian Litzka, Samuel Stein, Julia Geiger, Quirin Lang, 11b

Einen magischen Abend

bescherte das Projekt TÖLZER COMMON SYMPHONY zahlreichen Gästen in der Tölzer Marktstraße.
Bei Kaiserwetter gaben das mit annähernd 250 Musikerinnen und Musikern opulent besetzte Sinfonieorchester und der Chor vier Werke aus unterschiedlichen Stilrichtungen zum Besten und provozierten Begeisterungsstürme bei den Besuchern.


Auf Initiative der Sing- und Musikschule, des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums und der Tölzer Stadtkapelle hatte man sich gemeinsam auf einen neuen Weg gemacht: Mittels geschickter Programmauswahl wollte man möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich niederschwellig am Projekt zu beteiligen. Spontan und mit nur wenigen oder keinen Proben für routinierte Musikerinnen und Musiker oder aber nach gründlicher individueller oder unterrichtlicher Vorbereitung für Andere. Bei all dem sollte jedoch der weithin bekannte künstlerische Anspruch der handelnden Institutionen nicht auf der Strecke bleiben. Ein Spagat, der ganz offenbar gelungen und klangvoll überzeugend war.
Unter der musikalischen Leitung von Eva Emmler, Martin Schnitzer, Sepp Kronwitter, Harald Roßberger und Stephanie Waldherr (Chor) begeisterten junge, ältere, erfahrenere und wenig erfahrene Menschen mit ihrer Musik im schönsten Konzertsaal des Oberlands, wie die Tölzer Marktstraße gerne bezeichnet wird.
Dank der engen Zusammenarbeit mit und der bewährten Organisation durch das städtische Referat für Tourismus und Kultur als Veranstalterin konnte ein riesiges musikalisches Fest in der Marktstraße gefeiert werden. Die hundertfach erfolgten, begeisterten Rückmeldungen aus den Kreisen der Mitwirkenden und Zuhörenden könnte die Verantwortlichen ermutigen, wieder einmal zu einer zweiten TÖLZER COMMON SYMPHONY einzuladen.

Pride Week 2026

Das Gabriel-von-Seidl-Gymnasium beteiligte sich auf Initiative des „AK Demokratiebildung“ vom 22.-26.6.26 an einer Aktionswoche zur Toleranz gegenüber gelebter Vielfalt, die in der Region an mehreren umliegenden Schulen, so der Realschule Tegernseer Tal, dem Gymnasium Geretsried, der FOS/BOS Bad Tölz und der Realschule Bad Tölz durchgeführt wurde.

Neben der in dieser Woche an der Außenfassade der Schulen sichtbaren Regenbogen-Flagge gab es einige Aktionen: So spielte der Kabarettist „Malte Anders“ vor den 8. Klassen der Realschule und des Gymnasiums sein Stück „Homologie“, es wurden mehrere Kunstprojekte gestaltet und eine Ausstellung zum Thema „Queer lives“ im Schulhaus gezeigt. Höhepunkt war eine von den Schülersprecherinnen koordinierte, lebendige Regenbogenflagge, gebildet durch Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums und der FOS/BOS Bad Tölz, die sich freiwillig an der Aktion beteiligten und so Flagge zeigten für Vielfalt an unseren Schulen.

2. Preis des Volksbundes für die Dokumentation

„Bad Tölz in der NS-Zeit. Orte, Namen, Schicksale“
Anita Bittner, Julia Rau
„Gemeinsam für den Frieden“ – unter dieses Motto stellt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine Gedenkarbeit und insbesondere die Förderung von Jugend- und Bildungsprojekten. Der landesweite Schülerwettbewerb 2026 war zum Thema „Spurensuche. 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges“ ausgeschrieben worden. Das P-Seminar Deutsch/Geschichte des Schuljahres 2025/2026 wurde nun mit dem 2. Preis und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro für seine Dokumentation „Bad Tölz in der NS-Zeit. Orte, Namen, Schicksale“ ausgezeichnet. Die Urkunde verlieh am 10.7.26 der Kreisbeauftragte Florian Völler den Schülerinnen und Schülern, die sich in ihren Recherchen und der 25-minütigen Dokumentation in besonderer Weise und kreativ um die Erinnerung an die NS-Herrschaft in ihrer Region verdient gemacht hätten, wie Herr Völler in seiner Laudatio betonte. Somit bewahrten sie ein unbequemes Erbe, das in Zeiten des Rechtsrucks und des vermehrten Auftretens rechtsextremer Handlungen z.B. in KZ-Gedenkstätten enorm wichtig sei.


Die Gedenkarbeit wird im kommenden Schuljahr im Rahmen eines Wahlkurses „Demokratie braucht Gedenkarbeit. Konzeption eines Ge(h)denkweges durch Bad Tölz“ mit interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9-13 und in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fortgesetzt werden.
Der Film ist unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=ZsrAYyrPdlQ oder durch folgenden QR-Code abrufbar:

TÖLZER COMMON SYMPHONY

TÖLZER COMMON SYMPHONY – Einladung zur Mitwirkung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Schulfamilie, lieber Musikantinnen und Musikanten in und um Bad Tölz,

in Kürze beginnen die Proben für unser erstes TÖLZER COMMON SYMPHONY Konzert in der Tölzer Marktstrasse.

Dabei handelt es sich um ein neues Kooperationsprojekt von Gymnasium, Sing- und Musikschule und der Tölzer Stadtkapelle und ein ganz neues Konzertformat in Tölz und Region.

Denn: Sie alle/ ihr alle – und auch Ihre/ eure Freundinnen, Freunde, Verwandte, Bekannte – könnt dabei sein und als Sängerin oder Sänger, als Musikerin oder Musiker mitwirken oder einfach nur als Zuhörende/r dazu kommen.


Es haben sich bereits über 200 Menschen ganz verschiedenen Alters angekündigt und es werden jeden Tag mehr.

Sollten Ihnen/ Euch die Instrumentalstimmen noch zu schwer sein, können diese gerne vereinfacht werden oder auch einzelne Passagen oder ganze Stücke weggelassen werden.

Aufführungstermin ist der 17. Juli 2026, 19 Uhr, (untere) Marktstraße (Ersatztermin 19.7.)

(optionale) Probentermine: 7. (18 Uhr), 11. (9 Uhr), 14. (18 Uhr) und 16. Juli (18 Uhr) in unserer Aula (Gymnasium)

Alle Informationen dazu (Termine/ Zeiten, Stücke, Notendownload, mögliche Instrumente usw.) finden Sie über die angehängten Flyer oder direkt hier:

https://musikschule-toelz.de/toelzer-common-symphony/

Sommerkonzert 2026

Musikalische Vielfalt begeistert das Publikum

Mit zwei beeindruckenden Konzertabenden im voll besetzten Tölzer Kurhaus begeisterten an die 200 Schülerinnen und Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums ihr Publikum. Mehrere Chöre, zwei Orchester, Flötenensemble, Bigband und die beiden Schulbands nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise durch verschiedene Länder, Kulturen und Musikstile. Von Antonín Dvořáks Aus der Neuen Welt über Edvard Griegs Peer Gynt, irische und jiddische Volksmusik, Klassikern wie My Way bis hin zu einem mitreißenden Queen-Medley spannte sich ein abwechslungsreicher musikalischer Bogen.


Die enorme stilistische Bandbreite sorgte dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Charmant und kurzweilig führten Abiturienten Lenny Achatz und Kilian Widmann durch den Abend und gaben dem Publikum interessante Einblicke in die einzelnen Beiträge und Hinter die Kulissen der Probenarbeit. Die Begeisterung der Mitwirkenden übertrug sich spürbar auf den Saal, der die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus würdigte.
Hinter dem gelungenen Konzert standen viele Monate intensiver Vorbereitung. Während der Probentage in Possenhofen und der traditionellen Probenwoche in Burghausen arbeiteten die Ensembles konzentriert an ihrem Programm und wuchsen dabei auch als Gemeinschaft zusammen. Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen leistete außerdem das Technik- und Eventteam des Gymnasiums, das Ton, Licht und Organisation eigenverantwortlich übernahm.
Im gemeinsamen Musizieren und Wirken entwickeln die Schülerinnen und Schüler Kreativität, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Wertschätzung – Werte, die weit über den Konzertabend hinaus von Bedeutung sind. „Das eigentliche Ziel der musikpädagogischen Arbeit“, betonte Eva Emmler, „ist jedoch nicht das hörbare Ergebnis im Konzert.“ Die Aufführungen sollten die Zuhörenden zwar bestmöglich unterhalten, die musikpädagogische Zielsetzung sei jedoch der individuelle und gemeinsame Weg dorthin, der von den sieben mitwirkenden Lehrkräften mit großem Engagement gefördert, gestaltet und begleitet werde. Das begeisterte Publikum dankte allen Mitwirkenden mit großem Applaus und machte die beiden Konzertabende zu einem eindrucksvollen Höhepunkt des Schuljahres.
Das nächste musikalische Großereignis steht derweil schon unmittelbar bevor: Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger jeden Alters sind herzlich eingeladen im Kooperationsprojekt TÖLZER COMMON SYMPHONY des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums mit der Sing- und Musikschule sowie der Tölzer Stadtkapelle mitzuwirken. Die optionalen Proben beginnen bereits am 7. Juli 2026. Alle weiteren Informationen für jung und alt sowie Noten zum Download dazu finden Sie unter https://musikschule-toelz.de/toelzer-common-symphony/

Musik und Kunst im Tölzer Stadtmuseum

Kunst und Musik wurden den Besucherinnen und Besuchern des Tölzer Stadtmuseum gemeinsam geboten: Die Schülerinnen und Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums waren eingeladen, eine musikalische Matinée im Rahmen der Kunstausstellung des Kunstvereins Tölzer Land e.V. zu gestalten sowie eigene Exponate auszustellen.


Zehn Schülerinnen und Schüler aus dem Musischen Zweig sowie aus dem Leistungsfach Musik präsentierten am 10. Mai 2026 mit Flöten, Klarinetten, Klavier, Harfe und Gesang (Leitung Eva Emmler) einen abwechslungsreichen musikalischen Blumenstrauß inmitten von vielfältigen und kreativen Exponaten. Sie spielten Originalkompositionen und Bearbeitungen von berühmten Komponisten wie Corelli, Mozart, Brahms, Strauß oder Abba, aber auch weniger bekannte Werke von Deborah Hensen-Conant und John Thomas. Die Zuhörenden waren von der Leidenschaft, der Ernsthaftigkeit und dem Können der jungen Musizierenden offensichtlich beeindruckt.
Während des gesamten Ausstellungszeitraumes konnten zudem Werke des Leistungsfaches Kunst (Leitung Stephanie Pütz) bestaunt werden. Auch diese fanden großen Anklang unter den Betrachtenden sowie unter den Mitgliedern des Kunstvereins und zeugten von künstlerischer Eigenständigkeit, Kreativität und Ausführungskraft.
Das Gymnasium sagt dem Tölzer Kunstverein e.V. herzlichen Dank für diese Einladung und gelungene Kooperation!