Weihnachtskonzert 2026

Indonesische Gamelan-Musik

Indonesische Gamelan-Musik hautnah erleben
Besonderer Musikworkshop für die 8. Klassen
Einen besonderen Einblick in die Musik einer außereuropäischen Kultur erhielten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen am Donnerstag, den 22. Oktober. Im Rahmen des Musikunterrichts fand für jede Klasse ein zweistündiger Workshop zur traditionellen indonesischen Gamelan-Musik statt.


Als Expertin konnte die Musikerin und Musikpädagogin Melina Mayer gewonnen werden. Frau Mayer hat sich auf indonesische Gamelan-Musik spezialisiert und war über längere Zeit für die entsprechende Abteilung im Münchner Stadtmuseum verantwortlich, wo sie auch zahlreiche praktische Kurse organisierte und durchführte.
Im Workshop stand das eigene musikalische Erleben im Mittelpunkt: Anhand originaler Gamelan-Instrumente konnten die Jugendlichen die besonderen Klänge und Rhythmen dieser Musik kennenlernen und in praktischen Gestaltungsversuchen selbst aktiv werden. Fūr alle Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes Erlebnis!
Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums für seine großzügige finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.
Lisa Wiener und Andrea Günthör-Schumann

Weihnachtsbasar Burkina Faso 2026

Weihnachtsbasar des Burkina Faso – Schulvereins


Seit der Gründung des Burkina-Faso Schulvereins im Jahr 1995 findet jedes Jahr der Weihnachtsbasar zum Auftakt der Adventszeit statt, außer in den Jahren 2020/2021, als er Corona-bedingt leider ausfallen musste. Der Basar ist damit schon zur Tradition an unserer Schule und ein fester Termin im Schulkalender geworden.
Viele Schülerinnen und Schülern haben mit dem Verkauf von Selbstgebasteltem, Genähtem, Gebackenem – um nur ein paar Beispiele zu nennen – beim Basar im Laufe der Jahre maßgeblich dafür gesorgt, dass wir ca. 500.000 € nach Burkina Faso schicken konnten! Damit wurde der Bau von neun Grundschulen, einem Gymnasium (Lycée), Lehrerunterkünften sowie die Elektrifizierung der Schulen mit Solaranlagen finanziert.
Unser letztes Projekt – eine Berufsschule am Ort Noghin, wo auch unser Gymnasium steht – ist gerade rechtzeitig zum Schulbeginn Anfang Oktober fertig geworden. Dieses Projekt konnten wir in Kooperation mit dem Verein „Freunde Djibos e.V.“ aus Gelting und dem „Rotary Hilfswerk Bayreuth e.V.“ finanzieren. Verantwortlich für die Zusammenarbeit mit dem Verein in Bayreuth ist der ehemalige Schulleiter des GvSG, Dr. Harald Vorleuter, dem wir an dieser Stelle nochmals herzlich für seinen besonderen Einsatz für dieses Projekt danken möchten!
Als Nächstes planen wir den Bau eines zweiten Gymnasiums, dieses Mal im Ort Saglà, einem unserer Grundschul-Standorte. Damit die Finanzierung steht und die Bauarbeiten dann Ende 2026 auch beginnen können, würden wir uns sehr freuen, wenn der Basar 2026 wieder so erfolgreich wird wie in den letzten Jahren mit Einnahmen zwischen ca. 10.000 € bis 12.000 €.
Die Vorstandschaft des Vereins lädt alle Eltern, Schülerinnen und Schüler, die Lehrerschaft und alle Freunde der Schule herzlich ein zum

30. Weihnachtsbasar am Samstag, den 28. November 2026 von 11.00 bis 15.00 Uhr in der Aula des GvSG.

Genießen Sie die Basar-Atmosphäre, stimmen Sie sich auf den Advent ein, erfreuen Sie sich am Angebot an den Ständen der Schülerinnen und Schüler und kaufen Sie erste Weihnachtsgeschenke. Am Afrikastand werden wieder Körbe, afrikanisches Kunsthandwerk sowiegetrocknete Mangospalten und gewürzte Cashew-Kerne aus Burkina Faso angeboten. Die frisch gebundenen Adventskränze (s. u. Einladung zum Kranzbinden) können Sie rechtzeitig zum 1. Advent ebenfalls am Basar erwerben. Die SMV veranstaltet wieder ihre beliebte Tombola. Kalte und warme Speisen und Getränke erwarten Sie am Mittags- und Kuchenbuffet und in der „Backecke“ duftet es nach frisch Gebackenem. Für die musikalische Umrahmung ist gesorgt, die Big Band der Schule ist auch wieder dabei. Sich austauschen, gemütlich ratschen oder sich über unsere Projekte informieren – wir würden uns freuen, wenn Sie diese Gelegenheit des sich Kennenlernens und des Zusammenkommens der Schulfamilie zahlreich nutzen.
Nähere Informationen zur Organisation und zur Mitwirkung beim Basar finden Sie in dem Rundbrief, den Ihre Kinder in der Woche vor den Herbstferien erhalten.
Die Links zu den Bring-a-Bottle-Listen für Beiträge und Mithilfe beim Mittags- und Kuchenbuffet sowie beim Auf- und Abbau des Basars finden Sie dann ab 30.10.26 im Elternportal. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und bedanken uns an dieser Stelle schon einmal herzlich dafür!
Wenn wir Ihr Interesse an einer Mitarbeit in unserem Schulverein geweckt haben oder Sie gerne noch weitere Informationen hätten: Sprechen Sie uns einfach am Basar an oder schreiben Sie
uns eine E-Mail: gemeinsamfuerafrika.gvs@gmail.com

Weitere Infos finden Sie hier: Gemeinsam für Afrika – Gymnasium Bad Tölz

Einladung zum Adventskranz-Binden für den Weihnachtsbasar
Der Burkina-Faso-Verein lädt wieder herzlich zum gemeinsamen Kranzbinden ein.
Dazu treffen wir uns am
Dienstag, den 24.11.26 ab 17.00 in der Aula der Schule.
Frische Daxn, Kranzrohlinge und Bindedraht sind vorhanden. Wenn möglich bringen Sie bitte eine eigene Gartenschere mit. Da wir auch wieder einen Teil der Kränze mit Naturmaterialien verzieren wollen, freuen wir uns, wenn Sie aus Ihrem Garten z.B. Hagebutten, kleine Zapfen, Efeuzweige o.ä. mitbringen.
Jeder ist willkommen, auch ohne spezielle Vorkenntnisse!

„Demokratie in Bewegung“

Schülerinnen und Schüler des GvS laufen nach Waldram, gedenken des Unrechts in unserer Region und feiern mit Kempfenhausenern Gymnasiasten am Erinnerungsort Badehaus die Demokratie. (Rau/Bittner)


Die Idee zu der Wanderung auf den Spuren des Todesmarsches war bereits im vergangenen Schuljahr im Rahmen einer Kooperation unseres AK Demokratiebildung mit dem Gymnasium Kempfenhausen entstanden. Ziel war es, durch den Schritt zurück und den Blick nach vorne des Vergangenen zu gedenken und die Bedeutung demokratischer Werte in unserer heutigen Zeit zu vergegenwärtigen.
Am Wandertag, dem 2.10. gingen 15 Schülerinnen und Schüler des GvS mit ihren zwei Lehrkräften Julia Rau und Anita Bittner den 20 km weiten und strapaziösen Gang über die Marktstraße mit Stationen am Mahnmal von Hubertus von Pilgrim, den Ge(h)denksteinen und Orten früheren jüdischen Lebens durch das Kurviertel Richtung Unterbuchen und dann weiter über Königsdorf und Geretsried bis nach Waldram.


Ein besonders beeindruckender Halt ergab sich in Spiegel, wo die Gruppe mit dem Zeitzeugen Wolfgang Breitwieser ins Gespräch kam und durch dessen Bericht erfuhren, dass die KZ-Häftlinge auf seinem Waldstück die letzte Nacht vor ihrem Marsch bis nach Waakirchen zu Tausenden verbrachten – Hunderte verloren dabei noch ausgehungert, erschöpft und unterkühlt ihr Leben.
Ab Königsdorf wurde dann die Blickrichtung geändert und die Jugendlichen kamen miteinander über Demokratie, ihre Werte und deren Bedeutung für das eigene Leben ins Gespräch. Nach insgesamt fünf Stunden trafen sie am Erinnerungsort Badehaus in Waldram ein, der zum symbolischen Treffpunkt wurde – zumal just an diesem Tag hier die „lange Nacht der Demokratie“ stattfand.
In einem dort zur Verfügung gestellten Raum begegneten unsere Jugendlichen der aus Kempfenhausen eingetroffenen Schüler-Gruppe, die den Weg von Norden aus mit dem gleichen Thema, Inhalt und Ziel gegangen war, und tauschten sich über die Eindrücke ihrer langen Wanderung auf den Spuren des Todesmarsches, aber auch über ihre Einstellung und die derzeitigen Gefährdungen in Bezug auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung aus. Dabei wurde überlegt, was Jugendliche konkret in ihrem Umfeld tun können, um weitere Polarisierungen und die Ablehnung anderer Meinungen zu verhindern und intolerante und verhärtete Einstellungen wieder aufzuweichen und zu öffnen.

Ein großer Dank geht an den Förderverein des GvS für die finanzielle Unterstützung unseres Projekts.

Unterstufentheater – Handstand

Im Handstand – September 2026

Was passiert, wenn man im Handstand steht? Man hat auf einmal einen anderen Blick auf die Welt und die Menschen, die einen umgeben. Es ist ein Perspektivwechsel, der die gewohnte Sicht auf die Dinge auf den Kopf stellt. Diesen Perspektivwechsel thematisiert das Stück „Im Handstand“, in dem verschiedene lose verknüpfte, absurde, groteske und karnevaleske Szenen aneinandergereiht werden, die die Erwartungen der Zuschauer durchkreuzen und übliche Denkmuster aufbrechen: Über die Bühne huschen Spinnen, die Angst vor Menschen haben, seit Tante Thekla auf Nimmerwiedersehen in einem riesigen Staubsaugerbeutel verschwunden ist. In einer anderen Szene pochen Schülerinnen und Schüler auf ihr Recht auf Unterricht und müssen eine Lehrerin dazu überreden, endlich mit der Syntaxanalyse zu beginnen und insgesamt mehr Hausaufgaben aufzugeben. Eine Lehrerin wird im Lehrerzimmer, in dem Kaugummis unter Stühlen kleben, Noten ausgewürfelt, Haare geflochten und Bottleflips geübt werden, heftig gemobbt. Knecht Ruprecht, der den Kindern alles verzeiht (verknotete Katzenschwänze, von Chatbots erledigte Hausaufgaben und manipulierte Nutzungszeiten für Smartphones), verteilt im September großzügig Geschenke, weil er unbedingt anderen eine Freude machen möchte. Ein Vater übernimmt ganz selbstverständlich zu Hause die Rolle, die typischerweise der Mutter zugeschrieben wird und erhält dafür kaum Dank und Anerkennung. Ein Clown wünscht sich, mit anderen zu lachen und wird traurig, wenn andere über ihn lachen. Affen begaffen Menschen im Zoo und stellen fest, dass der Mensch sich für viel zu wichtig nimmt und dumm genug ist, um sich selbst auszulöschen. Außerirdische sind sich ganz sicher, dass sie alleine im großen Universum leben und erkennen, dass die Existenz an sich ein riesengroßes Glück ist. Humanoide Roboter befürchten, dass bald die Menschen die Weltherrschaft übernehmen werden. Eine sportliche Oma, die Kickboxerin ist, Hüllen für Kaleidoskope strickt und diese online zum Verkauf anbietet, wirft ihrer Tochter und ihren Enkeln eine viel zu starre, rückwärtsgewandte und konservative Haltung vor. Schließlich wird eine leicht depressive Hypnotiseurin von einem Kind in Trance versetzt und hat nach der Behandlung einen ganz anderen Blick auf die Welt.

Mögen die Szenen auch komisch, absurd oder grotesk anmuten, so verbirgt sich in vielen von ihnen doch ein wahrer Kern, der zum Nachdenken anregt – zumal einige der Szenen auf der Basis von Zeitungsberichten entstanden sind, die teilweise auch im Programmheft abgedruckt waren.

„Im Handstand“ ist ein Stück wie ein Blick durch ein Kaleidoskop, der uns zeigt, wie bunt, veränderbar und vielseitig interpretierbar die Welt ist, in der wir leben.

Ein herzliches Dankeschön geht wieder einmal an das großartige, flexible, bestens eingespielte Technikteam und dieses Mal insbesondere auch an Michael F., der zum ersten Mal hauptverantwortlich für die Beleuchtung war.

Orientierungstage 2026

Zwischen Zukunftsplänen und Gemeinschaft:
Die Orientierungstage der Q12 im Aktionszentrum Benediktbeuern

Teambuilding in schöner Umgebung

Von Lisa Göggerle, Q12
Drei Tage, eine Stufe und tausend Gedanken an die Zeit nach dem Abi: Von Mittwoch bis Freitag ging es für die gesamte Q12 im Rahmen der Orientierungstage in das Don Bosco Kloster nach Benediktbeuern. Die Vorbereitung darauf fing jedoch schon Dienstagnachmittag an. Als ausgewählte Pilotschule für Profilery bekamen wir am Dienstag Besuch von der Firma Attempto. Nach einem kurzen Vortrag konnten wir unser eigenes Profil anlegen: Hobbys, Interessen, aber auch Stärken und Schwächen wurden eingetragen. Basierend darauf generierte das System eine Analyse mit passenden Berufsbildern, Studiengängen oder Ausbildungsoptionen – inklusive fundierter Begründungen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ging es dann am Mittwochmorgen los.
Nach Ankunft im Don Bosco Kloster, einer Führung durch das Haus und dem gemeinsamen Mittagessen, folgte etwas Freizeit, die unterschiedlich genutzt wurde, bevor der erste offizielle Workshop zum Thema Persönlichkeitsentwicklung begann. Hier widmeten wir uns zentralen Fragen: Welche Werte sind uns jetzt und im späteren Beruf wichtig? Und wie wollen wir miteinander umgehen und kommunizieren? Der Abend bot eine vielseitige Programmauswahl.
Neben Angeboten des Hauses – wie einem Nachtspaziergang oder Spieleabend – stieß auch eine von einem Mitschüler initiierte Debatte auf breites Interesse. Um die zahlreichen Eindrücke des Tages gedanklich Revue passieren zu lassen, rundete eine gemeinsame „Gute Nacht“ den Abend ab.
Der Donnerstagmorgen startete nach dem Frühstück direkt mit weiteren Workshops. Aus einem breiten Angebot an Themen, wie „Sei stark, sei politisch“, „Stressfaktor Zeit“ oder „Leben in Beziehungen“ hatten wir im Vorfeld bereits zwei ausgewählt. Am Abend folgten dann noch die Gespräche mit den Alumni – für die meisten das absolute Highlight! Wir durften zwei ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums wählen, die mitten im Studium, einer Ausbildung oder im Berufsleben stehen. In diesem Rahmen konnten wir all unsere Fragen loswerden und ehrliche Einblicke aus erster Hand bekommen.
Am Freitagmorgen blickten wir in einem letzten Workshop des Aufbaumoduls berufliche Orientierung (ABO) auf die vergangenen Tage zurück und evaluierten unsere Erkenntnisse bezüglich unseres
Berufswunsches.
Letztlich waren die Orientierungstage eine große Hilfe für uns, mehr über die eigene Persönlichkeit herauszufinden und eine klarere Perspektive für die Zukunft zu entwickeln. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle unseren begleitenden Lehrerinnen und Lehrern, Frau Braun, Frau Emmler, Frau Bittner und Herrn Zimmermann, sowie den ABO-Lehrkräften Frau Gunst und Herrn Fleschutz.

Im Gespräch mit einer Juristin am Alumni-Abend

Imagefilm 2026

Hier unser neuer Imagefilm aus dem Jahr 2026:

Besuch bei Roche

Am Montag, den 27.7.26 besuchte der Oberstufenkurs W/R von Herrn Onischke und der zukünftige Oberstufenkurs von Frau Reiser die Firma Roche in Penzberg.


Wir erfuhren Spannendes zur Produktion, zum Arbeitsalltag der Mitarbeitenden und zu regionalen Bezügen des Unternehmens. Am Ende wurden die Inhalte auf berufliche Chancen und Möglichkeiten eines dualen Studiums in Wirtschaftsinformatik übertragen. Ein interessanter Ausflug zu einem wichtigen Arbeitgeber unserer Region.

Deutsch-französische Begegnung

Deutsch-französische Begegnung zum 60. Jubiläum der Städtepartnerschaft Bad Tölz – Vichy

Das letzte Sommerferienwochenende stand in diesem Jahr in Bad Tölz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Anlässlich des 60. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Vichy und Bad Tölz durften ausgewählte Schülerinnen unseres Gymnasiums an den Feierlichkeiten teilnehmen. Am Freitag, den 11. September, wurde die Delegation aus Vichy nach ihrer langen Anreise in Bad Tölz offiziell begrüßt. Schon bald bot sich während eines ausgiebigen gemeinsamen Abendessens die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Begegnungen waren von großem gegenseitigem Interesse und lebhaften Gesprächen geprägt. Für die Schülerinnen war es eine bereichernde Erfahrung, sich in einer Fremdsprache auszutauschen und dabei festzustellen, wie gut die Verständigung funktioniert. Für den Samstag hatten unsere Schülerinnen hochmotiviert in den Ferien eine Stadtführung vorbereitet – selbstverständlich in französischer Sprache. Auf dem Programm standen auch Erinnerungsorte, die deutlich machen, wie wichtig es ist, für demokratische Grundwerte einzustehen und sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen. Internationale Begegnungen wie diese leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung und zur Friedenserziehung. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten die Jugendlichen gemeinsam die Stadt. Besonders beeindruckt zeigten sich die französischen Gäste von dem „Postkartenmotiv“, das sich ihnen beim Blick auf die Berge und die glitzernde Isar bot. Am Abend besuchten die Schülerinnen im Rahmen des Flussfilmfestivals gemeinsam eine Kinovorstellung in französischer Sprache. Anschließend ließen sie den Tag bei einem Getränk an einem der Festivalstände ausklingen und verabschiedeten sich voneinander. Allerdings wird das Wiedersehen nicht lange auf sich warten lassen: Bereits im Dezember sind unsere Schülerinnen zum Gegenbesuch nach Vichy eingeladen.

Begegnungen wie diese vertiefen die deutsch-französische Freundschaft und tragen damit dazu bei, dass Deutschland und Frankreich als Partner in einem vereinten Europa gemeinsam Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten.

Ein besonders herzlicher Dank gilt daher dem Städtepartnerschaftsverein und der Stadt Bad Tölz. Durch die Einladung ermöglichen sie den Schülerinnen die Teilnahme an den Feierlichkeiten, den Gegenbesuch in Vichy und damit bereichernde persönliche Begegnungen und Erfahrungen.

Alexandra Meßner

Begegnungen schlagen Brücken

Schülerinnen führen durch die Stadt

Sich gemeinsam erinnern – Zukunft gestalten

Zehn Jahre Model United Nations

Ehemalige blicken zurück.
Von Elisabeth Willis
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Wahlkurses Model United Nations (MUN) kamen ehemalige Schülerinnen und Schüler verschiedener Abiturjahrgänge zu einem Alumni-Treffen an ihre frühere Schule zurück. In entspannter Atmosphäre wurden Erinnerungen ausgetauscht, alte Kontakte gepflegt und Einblicke in die heutigen Studien- und Berufswege gegeben. In den vergangenen zehn Jahren nahmen die Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Konferenzen im In- und Ausland teil. Die Reisen führten sie unter anderem nach Haarlem, Istanbul, Edinburgh und Kopenhagen. Beim Alumni-Treffen zeigte sich, wie prägend die Zeit im Wahlkurs für viele der ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war. Mehrere berichteten, dass die Erfahrungen ihre Studien- und Berufswahl beeinflusst haben und sie die dort erworbenen Fähigkeiten bis heute im Alltag und Beruf nutzen.


Elisabeth Willis, Leiterin des Wahlkurses, blickte auf zehn Jahre mit zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen und erfolgreichen Konferenzteilnahmen zurück. Sie betonte die Bedeutung des Wahlkurses für die politische Bildung und freute sich darüber, viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer wiederzusehen, die dem Projekt bis heute verbunden geblieben sind. Ein besonderer Dank galt dem Förderverein des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums, der den Wahlkurs seit vielen Jahren als verlässlicher Partner unterstützt. Ebenso dankte Elisabeth Willis dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V., der die diesjährige MUN-Fahrt mit einer außerordentlich großzügigen Spende förderte. Diese finanzielle Unterstützung schafft die Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler an internationalen MUN-Konferenzen teilnehmen können und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung weit über den Unterricht hinaus. Bereits im Herbst steht das nächste gemeinsame Projekt an: Erstmals werden ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Model-United-Nations-Konferenz am GvS mitwirken. Gemeinsam mit den aktuellen Schüler-innen und Schülern möchten sie ihre Erfahrungen einbringen und den Austausch zwischen den Schülergenerationen stärken.

Schulradeln 2026

Die 5. Klassen legen die Basis für den 2. Platz im Landkreis
Von Evi Kluge
Für 2026 war unser Ziel, zum einen wieder mehr Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrerinnen und Lehrer zum Mitmachen zu bewegen und zum anderen endlich einmal die 20.000km–Marke zu knacken. Mit 15.522 km waren die 20.000km zwar auch dieses Jahr leider wieder nicht erreichbar, aber die Teilnehmerzahl verdoppelte sich fast im Vergleich zum Vorjahr auf 139 Radlerinnen und Radler aus allen Jahrgangstufen, Lehrkräften und Eltern. Besonders hervorzuheben sind unsere vier 5. Klassen, die – auch dank der großartigen Motivation durch ihre Klassleitungen – zusammen ca. die Hälfte aller Kilometer für das GvS erstrampelt haben!


Unter den Schulen im Landkreis sicherte sich wieder einmal das Gymnasium Geretsried den ersten Platz als Schule mit den meisten Kilometern, aber das GvS konnte seinen guten zweiten Platz aus den Vorjahren verteidigen. Bei der Siegerehrung im Landratsamt erhielt die Schule 400,- € als Preis für Anschaffungen, die möglichst allen Schülerinnen und Schülern zu Gute
kommen sollen.
Ein herzlicher Dank gilt allen fleißigen Radlerinnen und Radlern, die durch ihre Teilnahme und ihren Einsatz zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben. Wir freuen uns auf die nächste Runde im Schulradeln und hoffen, dass im nächsten Jahr noch mehr mit dabei sind nach dem Motto „Gut für uns, prima fürs Klima“!

Englisches Theater für alle Jahrgangsstufen

Am Donnerstag und Freitag (16.7. + 17.7.2026) zog eine ungewöhnliche Unruhe durch das Gabriel-von-Seidl-Gymnasium: die Crime-Rate stieg – wenn auch nur auf der Bühne. Die reisende Theatercompagnie PHOENIX machte mit ihren drei englischsprachigen Inszenierungen Station an der Schule und verwandelte die  Aula teilweise in Tatorte.


In dem Musical „Saddle Up“ für die Unterstufe wurden Gold und Diamanten geraubt. Wie gut, dass der Sheriff aufpasste! Unter Einbeziehung vieler Kinder und auch von Lehrkräften, die auf Steckenpferden in die Prärie geschickt wurden, konnte ein „Happy Ending“ herbeigeführt werden.

Das Stück „New Beginnings“ für die Mittelstufe behandelte das Thema Immigration. Im Mittelpunkt stand ein junges Mädchen, das von Europa in die USA auswanderte, um dort den „American Dream“ zu leben. In klarer Sprache wurden Fremdsein und Aufbruch thematisiert — ein Stoff, der unsere Jugendlichen berührte.
Blutrünstig ging es in Shakespeares Stück „Richard III“ zu. Wer hätte gedacht, dass nur ein Engländer und eine Engländerin nötig sind, um alle Kontrahenten von Richard III zum Leben zu erwecken (und dann gleich wieder zu ermorden)? Zugegeben – die Mithilfe zahlreicher Jugendlicher aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12 war bitter nötig. Ein paar Requisiten reichten als Erkennungszeichen aus, um deutlich zu machen, wer gerade erdolcht, erstickt oder im Schlachtgetümmel um die Ecke gebracht wurde.
Bemerkenswert war, wie viel von den altersgerecht bearbeiteten Texten die Schülerinnen und Schüler unmittelbar erfassten — und wie lebendig sich Sprache zeigte, wenn sie im Spiel erfahrbar wird. Für das Publikum waren die Aufführungen eine willkommene Abwechslung zum regulären Englischunterricht: nicht als bloße Ergänzung, sondern als lebendiges Labor für Empathie, Sprache und Theaterkunst.