Kletterteams erfolgreich!

„Klettern boomt!“ Bei den Regionalmeisterschaften (Oberbayern-Süd) traten viele Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen gegeneinander an und konnten sich im sog. „Olympic combined format“ messen. Dabei waren die Disziplinen Speed, Bouldern und Lead zu bewältigen.

In der Kletterhalle Weyarn war das GvS mit zwei Teams vertreten. Alle Teilnehmer kamen dabei auf ihre Kosten: trickreiche und auch kräftige Boulder (d.h. Kletterrouten in Absprunghöhe ohne Seil mit dicken Matten als Sicherung), abwechslungsreiche und anspruchsvolle Kletterrouten bis zum oberen siebten Schwierigkeitsgrad im Vorstieg („Lead“) und als Schmankerl eine Speedroute mit Buzzer und elektronischer Zeitmessung. Dabei wurde den Teilnehmern nicht nur voller physischer Einsatz, sondern auch taktische Fähigkeiten und mutige Entscheidungen abverlangt. Diese vielfältigen Herausforderungen stellen die Besonderheit eines solchen Wettkampfs dar.

GvS-Klettermannschaft beim Bezirksfinale

In der Wettkampfklasse III war das Team des GvS eines der Jüngsten. In ihrem jeweils ersten Kletterwettkampf konnten Robin Türnau (5c), Luisa Trischler (5c), Lisa Reploh (6b) und Clara Schinabeck (5d) viel Erfahrung gewinnen und sich dabei einen 8. Platz erkämpfen.

Viel Fingerkraft bei Boulderproblem Nummer 4

In der Wettkampfklasse II war das Team des GvS konnten sich Marinus Egerer (9a), Korbinian Gleißl (9c), Franziska Kolbinger (11b) und Jana Beck (9b) locker den zweiten Platz sichern. Damit war das Team souverän für die nächste Runde – dem Bezirksfinale – in Rosenheim qualifiziert. Dort erwartete das GvS-Team nochmal ein Wettkampf mit der bekannten Mischung aus Speed, Bouldern und Lead, aber auf deutlich höherem Niveau. Unsere Kletterinnen und Kletterer zeigten beim Bouldern eine sehr gute Leistung, beim Speed waren sich auch unter den ersten drei Teams, aber die Lead-Ergebnisse waren insgesamt punktemäßig etwas unter dem Durchschnitt der beiden anderen Disziplinen. So blieb in der Endabrechnung nur der undankbare vierte Platz und das Gefühl, dass mit etwas mehr Glück und einer Portion Extra-Power durchaus auch ein Platz auf dem Podest möglich gewesen wäre. Das Ziel für das nächste Schuljahr ist damit schon klar …!

Christian Penzholz

 

Schulradl´n 2026

ACHTUNG! Der Beginn für das Schulradln ist am 02. Mai und nicht wie angekündigt am 05. Mai!!

Kröten für Kröten!

Die SchülerInnen des Wahlkurses „Umweltgruppe“ sammelten in der LBV-Sammelwoche 2026 (16. bis 22. März) 262 Euro im Familien- und Freundeskreis. Das gesammelte Geld fließt in regionale Naturschutzarbeit. So können Moorlandschaften renaturiert, stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten geschützt und wertvolle Biotopflächen gekauft werden. Ein weiterer Teil des Geldes fließt in den Erhalt von Umweltstationen ein, denn Bildung ist ein zentraler Aspekt für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Vielen Dank für den tollen Einsatz!

Bayerische Schulmeisterschaften im Snowboardcross

Erfolgreiche Teilnahme an den Bayerischen Schulmeisterschaften im Snowboardcross

Ein ganz besonderer Wettkampf fand kürzlich auf der Zugspitze statt: die Bayerischen Meisterschaften im Snowboardcross mit der ersten inoffiziellen Deutschlandwertung im Schulsport. Insgesamt gingen 64 Schülerinnen und Schüler aus 25 verschiedenen Schulen an den Start. Die Teilnehmer reisten aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen an.

Auch unser Gymnasium war mit motivierten Teams vertreten – und das mit großem Erfolg. Auf dem anspruchsvollen Snowboardcross-Parcours mussten sich die Fahrerinnen und Fahrer nicht nur gegen starke Konkurrenz behaupten, sondern auch gegen wechselhafte Wetterbedingungen. Nebel und Sonnenschein wechselten sich ständig ab und sorgten für zusätzliche Herausforderungen.

Gefahren wurde im spannenden Rennformat: Jeweils vier Teilnehmende starteten gleichzeitig und traten in drei Läufen gegen unterschiedliche Gegner an. In die Gesamtwertung flossen die jeweils zwei besten Ergebnisse jeder Schule pro Altersklasse ein.

Unsere Teams überzeugten dabei mit hervorragenden Leistungen:
Den sensationellen Erfolg erzielte unser Team mit Veit Schliephake (8d), Kilian Baier und Aaron Haug (beide 8c), dass sich den 1. Platz sicherte und damit den inoffiziellen deutschen Meistertitel gewann (somit auch Bayerische Meister).
Einen starken 2. Platz erreichte das Team Jungen IV mit Moritz Baier (5d), Terje Grabow (7a) (Bayerische Vizemeister)
Nur knapp am Podest vorbei schrammte das Team mit Niko Bezenar und Julius Hack (beide 10c) in der Deutschlandwertung mit ihrem 4. Platz.  Da der 3. Platz nach BaWü ging, war das Ergebnis mit dem 3. Bayerischen Meister gleichzusetzen und unterstreicht ebenfalls die hervorragenden Ergebnisse für unsere Schule.

Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den verantwortlichen Betreuerinnen sowie Snowboard Bayern für die großartige Organisation dieser besonderen Veranstaltung.

Für alle Beteiligten war es ein unvergesslicher und sportlich herausragender Schultag!

Außen- und Sicherheitspolitik am GvS

„Was ist für Euch Sicherheit?“ Diese Frage hat sicher jede Schülerin / jeder Schüler schon einmal gestellt bekommen, meist von seinen PuG Lehrkräften. Denn die Themen „Frieden, Sicherheit, moderne Bedrohungen und Konfliktlösungen“ sind ein zentraler Baustein des Unterrichts im Fach PuG der Q12. Und selten war die spürbare Bedrohung unserer freiheitlichen Demokratien so deutlich.


Daher fand am 20.03.26 für die Schülerinnen und Schüler der Q12 ein Vortrag zum Thema „Außen- und Sicherheitspolitik“ statt. Zusammen mit einer Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik, der Jugendoffizierin Frau Kapitänleutnant Madeleine Gerweck, diskutierten unsere Schülerinnen und Schüler 90 Minuten über die Themen „Außen- und Sicherheitspolitik, die Rolle der Bundeswehr und der BRD in internationalen Gremien wie der NATO und der UNO“, sowie über generelle aktuelle Bedrohungs- und Konfliktszenarien und welche Rolle die Politik bei deren Lösung spielt.


Veranschaulicht wurde dies durch sehr konkrete Beispiele, die die Jugendoffizierin unseren Schülerinnen und Schülern als Diskussionsgrundlage an die Hand gab. So erhielten unsere Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Ablauf internationaler Zusammenarbeit, welche Herausforderungen dabei sowohl für die Politik als auch für das ausführende Organ, in diesem Fall die Bundeswehr, entstehen.
Dass diese Themen unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigen, merkte man sehr deutlich an den vielen guten und kritischen Nachfragen und Einwürfen, die von Seiten der Schülerschaft kamen. Auch im Nachgang zeigten sich viele Schülerinnen und Schüler sehr interessiert an der Thematik und Problematik der internationalen Politik und standen noch einige Zeit mit der Referentin zusammen, um noch offene Fragen zu klären.

(Manuel Köpf – Fachschaftsleitung PuG)

Jugend forscht – ein Wettbewerb für junge Ideen

Von Max Detter (8b)
Der Wettbewerb Jugend forscht gehört zu den bekanntesten Nachwuchswettbewerben für Naturwissenschaften und Technik in Deutschland. Jedes Jahr entwickeln Schülerinnen und Schüler eigene Projekte, führen Experimente durch und präsentieren ihre Ergebnisse vor einer Jury. Dabei geht es nicht nur um fertige Ergebnisse, sondern vor allem darum, neugierig zu sein, selbst zu forschen und eigene Ideen umzusetzen.
Der Wettbewerb ist in zwei Altersgruppen aufgeteilt: Jugend forscht junior für jüngere Teilnehmer (bis einschließlich 14 Jahre) und Jugend forscht für ältere Schülerinnen und Schüler. Die Projekte können verschiedenen Bereichen zugeteilt werden, zum Beispiel Technik, Physik, Chemie, Biologie, Mathematik oder Arbeitswelt.
Unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen war dieses Jahr auch ich. Mein Projekt trägt den Titel „Regenwasser-Generator – Grüne Energie vom eigenen Dach“.
In meinem Projekt habe ich untersucht, ob sich Regenwasser aus Dachrinnen nutzen lässt, um mit einem Generator elektrische Energie zu erzeugen. Dafür habe ich einen Versuchsaufbau entwickelt und konnte mit verschiedenen Messungen zeigen, dass dabei tatsächlich Strom entsteht. Zusätzlich musste ich eine schriftliche Ausarbeitung meines Projekts einen Monat vor dem Wettbewerbstermin hochladen.
Beim Regionalwettbewerb Voralpenland in Schongau durfte ich mein Projekt an einem eigenen Stand präsentieren und meine Idee den Besuchern und der Jury erklären. Bei der
anschließenden Feierstunde erhielt ich einen 2. Preis sowie den Sonderpreis für die beste
Präsentation, worüber ich mich sehr gefreut habe. (Übrigens: Nur die Erstplatzierten dürfen weiter zum Landeswettbewerb.)
Grundsätzlich herrschte unter uns Teilnehmern eine sehr offene und freundliche Atmosphäre, egal wie alt man war oder in welcher Kategorie man startete. Viele schauten sich die Projekte der anderen an, stellten Fragen und tauschten Ideen aus. Dadurch konnte man nicht nur sein eigenes Projekt einem größeren Publikum vorstellen, sondern auch viele spannende Arbeiten von anderen jungen Forscherinnen und Forschern kennenlernen.
Ich kann euch nur empfehlen, einmal bei Jugend forscht mitzumachen. Wer neugierig ist,
gerne experimentiert oder an einer eigenen Idee arbeiten möchte, hat hier eine großartige
Möglichkeit dazu.

Känguru der Mathematik – Knobeln auf hohem Niveau

Wenn an einem Donnerstag im März viele Köpfe über der Frage „A oder B oder C oder D oder E?“ tüfteln, dann ist auch am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium wieder „Känguru-Tag“ und es wird eifrig geknobelt, gerechnet und kombiniert. Der internationale Känguru-Mathematikwettbewerb, an dem weltweit rund sechs Millionen Schülerinnen und Schüler teilnahmen, erfreut sich immer noch weiterwachsender Beliebtheit – so auch bei uns. Im Jahr 2026 nahmen allein deutschlandweit über 920.000 Schülerinnen und Schüler von mehr als 13.000 Schulen teil.
Wie schon in den letzten Jahren haben sich an unserer Schule alle Sechstklässler sowie zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen anderen Jahrgangsstufen den mathematischen Herausforderungen gestellt. Erfreuliche 116 Schülerinnen und Schüler waren insgesamt am Start.
Der Wettbewerb bestand aus abwechslungsreichen und teilweise kniffligen Multiple-Choice-Aufgaben, bei denen es stets darum ging, aus fünf Antwortmöglichkeiten die jeweils die eine richtige Antwort zu finden. Dabei mussten die Teilnehmer rechnen, logisch denken und mit kreativen Lösungsstrategien die passende Antwort – manchmal durch Ausschluss der anderen Möglichkeiten – herausfinden.
Als Belohnung für ihre Teilnahme und als Anerkennung ihres Einsatzes erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde und einen kleinen Mitmachpreis.
Ganz besonders gut schlugen sich bei dem Wettbewerb zwei Schüler: Merlin Bückers (6c), der sich über einen dritten Preis freuen durfte und damit wie schon im Vorjahr eine starke Leistung ablieferte. Unser interner Schulsieger ist in diesem Jahr Justus Weber (6a) mit tollen 107,5 von 120 möglichen Punkten. Er erhielt einen 2. Preis und gehört damit zu den deutschlandweit besten 2 % aller Sechstklässler!
Die Fachschaft Mathematik gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschneiden und freut sich schon auf das nächste Känguru-Springen im kommenden Jahr.
Für die Fachschaft Mathematik
Christian Penzholz

Fake News, Vergiftungen und Flugkosten

Von Jessica Unglaub
Was haben Fake News, Vergiftungen und Flugkosten gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch diese Themen waren es, die Sophie Menner, Journalistin beim Bayerischen Rundfunk, und Julius Seibt, freier Journalist, für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 11c des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums Bad Tölz im Gepäck hatten.

In den Deutschstunden am 20. März veranschaulichten die Gäste die Entstehung von Desinformation mit Hilfe der Flüsterpost, um dann Tipps zu geben, wie man Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen kann. Sie punkteten bei den Schülerinnen und Schülern auch durch Einblicke in investigative Recherchearbeit am Beispiel einer großen Reportage über eine Kupfermine in Peru, die ursächlich für Vergiftungen bei der dortigen Bevölkerung ist. Alltägliche Herausforderungen des Journalistenberufs stellten die beiden ebenfalls vor, beispielsweise die Finanzierung der Aufwände, wie Flugkosten, oder Gefahren, denen Korrespondentinnen und Korrespondenten in Kriegsgebieten ausgesetzt sind.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vorstellung von Merkmalen des Qualitätsjournalismus unter Berücksichtigung des deutschen Pressekodexes, gleichsam eine Werbung für die gezielte Auswahl qualitativ hochwertiger Informationsquellen. Zu nennen ist hier zum Beispiel, dass allen inhaltlich betroffenen Seiten vor Veröffentlichung eines Artikels die Möglichkeit gegeben wird, sich zu den Ergebnissen einer Recherche zu äußern.
So erlebten die beiden Klassen einen kurzweiligen Vormittag mit viel Raum für Fragen zu zahlreichen Facetten des Journalistendaseins, die Menner und Seibt sehr offen und mit hohem Engagement beantworteten. Auf Interesse stießen neben vielem anderen die Themenfindung für Artikel sowie Berufseinstieg und -aussichten für Journalistinnen und Journalisten. Ermöglicht wurde der Besuch durch die Initiative „Journalismus macht Schule“.

Wettbewerbe Snowboard 2025/26

GvS bei Qualifikations-Wettbewerbe Snowboard erfolgreich.

In diesem Schuljahr gab es für die Schulen wieder zwei Möglichkeiten, sich für das Bayern-Finale im Snowboard zu qualifizieren. Neben einem klassischen Torlauf-Wettbewerb fand erstmals auch ein Slopestyle-Wettbewerb im Snowpark statt. Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums nutzten beide Chancen – und das mit großem Erfolg.

Bereits beim Qualifikationswettbewerb in Berchtesgaden in der Disziplin Torlauf gingen mehrere Schülerinnen und Schüler unserer Schule an den Start. Auf der Rennstrecke zeigten sie starke Leistungen und konnten sich dabei, trotz sehr starker Raceboard-Konkurrenz, Qualifikationsplätze für das Bayern-Finale sichern.

Ein weiteres Highlight war der Schulwettbewerb am Spitzingsee, der in diesem Jahr erstmals im Slopestyle-Format ausgetragen wurde. Bei bestem Wetter und hervorragenden Bedingungen nahmen über 60 Schülerinnen und Schüler aus Schulen des gesamten Oberlands teil. Gefahren wurde im Snowpark auf einer abwechslungsreichen Strecke mit Kickerline sowie einer Boxen- und Railline, auf der die Teilnehmenden ihre Tricks und Runs präsentieren konnten. Das neue Wettkampfformat kam bei allen Beteiligten sehr gut an und erwies sich als voller Erfolg.

Auch hier war unser Gymnasium erfolgreich vertreten:
Insgesamt konnten sich fünf Teams unserer Schule für das Bayern-Finale qualifizieren.

Das Bayern-Finale sollte ursprünglich am Grasgehren auf der SBX-Strecke stattfinden. Aufgrund der aktuellen warmen Wetterbedingungen müssen dort leider alle Wettbewerbe gestrichen werden. Wir hoffen alle auf einen Ersatztermin und -ort für das Bayern-Finale.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese gelungenen Wettkampftage ermöglicht haben: den engagierten Helferinnen und Helfern des SC Miesbach, den Park-Shapern am Spitzingsee sowie den zahlreichen freiwilligen Unterstützerinnen und Unterstützern aus unserem Gymnasium, darunter Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Betreuer.

Der Wettbewerb hat einmal mehr gezeigt, mit wie viel Begeisterung und Können unsere Schülerinnen und Schüler im Wintersport unterwegs sind. Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren starken Leistungen und drücken unseren qualifizierten Teams bereits jetzt die Daumen für das Bayern-Finale.

Wissenschaftswoche

Aufbruch zu neuen Ufern-Entdecker, Forscher, Pioniere
Von Sophie Melf, Silvia Weber (11b), Fiona Seidl (11d)

In der Woche vom 23.02. bis 27.02.2026 fand an unserer Schule für die 11. Jahrgangsstufe zum dritten Mal die Wissenschaftswoche statt. In diesem Zeitraum sollten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen mit Fragen zum Rahmenthema „Aufbruch zu neuen Ufern-Entdecker, Forscher, Pioniere“ auseinandersetzen. Jedes Fach hatte dazu einen Untersuchungsschwerpunkt zur Wahl gestellt.


Ziel war es, am Freitag einen 15minütigen wissenschaftlichen Vortrag zu gestalten. Zum Einstieg begannen wir am Montag, uns in unser Thema einzulesen und Material auszuwerten. Daran anschließend fand in der Aula ein interessanter Vortrag von Dr. Robert Fichtl zu dem Thema „Beruf Wissenschaftler: Mein Aufbruch zu neuen Ufern“ statt.
Der Dienstag war der Recherche und der Auswertung von Quellen gewidmet. Bevor wir am Mittwoch damit fortfuhren hielt Herr Thomas Burger einen Vortrag, wie man professionell präsentiert und vor Publikum spricht. Wir erhielten sehr viele wertvolle Tipps, auch zur Rhetorik.
Am Donnerstag stand neben der Vorbereitung der Präsentationen ein Besuch des Stadtarchivs auf dem Programm, bei dem wir den Beruf des Archivars kennenlernten und einen Einblick in eine Sammlung von alten und neueren Dokumenten, Bildern und Karten bekamen.
Am letzten Tag der Wissenschaftswoche präsentierten wir zunächst im Klassenverband unsere Ergebnisse, wobei wir da schon viel Neues über Forscher und Entdecker erfuhren. Aus jeder Klasse stellte im Anschluss eine Gruppe ihren Vortrag vor der gesamten Jahrgangsstufe in der Aula vor.
Aus den fünf Präsentationen wurde schließlich von allen Schülerinnen und Schülern die Gewinnergruppe gewählt, die vom Förderverein gespendet 100 Euro Preisgeld erhielt.
Dieses Jahr gewann wohlverdient die Gruppe aus der 11a, die sich mit Pionieren der römischen Architektur beschäftig hatte. Weitere Vorträge bezogen sich auf „weibliche Pioniere der Aufklärung“, auf „Meeresforschung“, „Pioniere des Behindertensports“ und auf „Zheng He, einen Pionier der Schifffahrt“.
Alles in allem war die Wissenschaftswoche eine großartige Möglichkeit für uns, Neues zu Recherche, zu wissenschaftlichem Arbeiten, zu Rhetorik und zum Präsentieren zu lernen, und war außerdem ein Highlight unseres bisherigen Schuljahrs.