Pride Week 2026

Das Gabriel-von-Seidl-Gymnasium beteiligte sich auf Initiative des „AK Demokratiebildung“ vom 22.-26.6.26 an einer Aktionswoche zur Toleranz gegenüber gelebter Vielfalt, die in der Region an mehreren umliegenden Schulen, so der Realschule Tegernseer Tal, dem Gymnasium Geretsried, der FOS/BOS Bad Tölz und der Realschule Bad Tölz durchgeführt wurde.

Neben der in dieser Woche an der Außenfassade der Schulen sichtbaren Regenbogen-Flagge gab es einige Aktionen: So spielte der Kabarettist „Malte Anders“ vor den 8. Klassen der Realschule und des Gymnasiums sein Stück „Homologie“, es wurden mehrere Kunstprojekte gestaltet und eine Ausstellung zum Thema „Queer lives“ im Schulhaus gezeigt. Höhepunkt war eine von den Schülersprecherinnen koordinierte, lebendige Regenbogenflagge, gebildet durch Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums und der FOS/BOS Bad Tölz, die sich freiwillig an der Aktion beteiligten und so Flagge zeigten für Vielfalt an unseren Schulen.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2026

Von Magdalena Fuchs (Koordinatorin BWFS)


Dramen oder Komödien, Videos oder Hörspiele: Eine etwas andere Art, ihre Fremdsprache zu lernen und anzuwenden, wählten mehrere Teams der siebten und achten Jahrgangsstufe, um kreativ ihre Fremdsprachenkenntnisse in den Fächern Latein und Englisch im Rahmen ihrer Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen TEAM SCHULE unter Beweis zu stellen.
Zu einem selbstgewählten Thema ließen drei Teams aus der Klassen 7a unter der Leitung von Frau Bittner und ein Team der Klasse 7a, welches von Frau Kempf betreut wurde, ihrer Fantasie freien Lauf, und drehten Videos auf Latein: Dabei ging es um die Gaben der Göttinnen in „Dona Dearum“, „Caesars Tod“, den „Untergang von Troja“ oder „Romulus und Remus im Schnee“. Für das Fach Englisch bildete sich ein großes Team aus der Klasse 8a, welches sich zum Thema „I want to break free“ ebenfalls dazu entschied, einen Videobeitrag einzusenden.
Alle teilnehmenden Teams wurden mit einer Bundesurkunde für ihre einfallsreichen und gelungenen Beiträge sowie ihr außerschulisches Engagement ausgezeichnet.

Eine etwas andere Deutschstunde

Von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5d
Am Freitag, den 12. 06., durften wir, die Klasse 5d, gemeinsam mit unserer Deutschlehrerin Frau Schambeck die Buchhandlung Rupprecht anlässlich des Welttags des Buches besuchen. Von außen sah diese gar nicht so riesig aus, doch als wir hineingingen, waren wir sofort von der Welt der Bücher beeindruckt. Die Buchhändlerin erzählte uns zunächst viel von ihrem Beruf, bevor wir ein Quiz zu bekannten Büchern machten und noch einige Büchertipps bekamen. Besonders überrascht hat uns, dass in dem einen Raum ca.18 000 Bücher stehen.
Wir hatten noch Gelegenheit, uns umzuschauen, besonders beliebt war der Fußballtisch bei den Jungen. Am Ende bekamen wir alle noch ein Buch geschenkt, das zum Welttag des Buches erschienen war.
Vergnügt liefen wir in die Schule zurück. Das war ein schöner Tag!

2. Preis des Volksbundes für die Dokumentation

„Bad Tölz in der NS-Zeit. Orte, Namen, Schicksale“
Anita Bittner, Julia Rau
„Gemeinsam für den Frieden“ – unter dieses Motto stellt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine Gedenkarbeit und insbesondere die Förderung von Jugend- und Bildungsprojekten. Der landesweite Schülerwettbewerb 2026 war zum Thema „Spurensuche. 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges“ ausgeschrieben worden. Das P-Seminar Deutsch/Geschichte des Schuljahres 2025/2026 wurde nun mit dem 2. Preis und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro für seine Dokumentation „Bad Tölz in der NS-Zeit. Orte, Namen, Schicksale“ ausgezeichnet. Die Urkunde verlieh am 10.7.26 der Kreisbeauftragte Florian Völler den Schülerinnen und Schülern, die sich in ihren Recherchen und der 25-minütigen Dokumentation in besonderer Weise und kreativ um die Erinnerung an die NS-Herrschaft in ihrer Region verdient gemacht hätten, wie Herr Völler in seiner Laudatio betonte. Somit bewahrten sie ein unbequemes Erbe, das in Zeiten des Rechtsrucks und des vermehrten Auftretens rechtsextremer Handlungen z.B. in KZ-Gedenkstätten enorm wichtig sei.


Die Gedenkarbeit wird im kommenden Schuljahr im Rahmen eines Wahlkurses „Demokratie braucht Gedenkarbeit. Konzeption eines Ge(h)denkweges durch Bad Tölz“ mit interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9-13 und in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fortgesetzt werden.
Der Film ist unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=ZsrAYyrPdlQ oder durch folgenden QR-Code abrufbar:

TÖLZER COMMON SYMPHONY

TÖLZER COMMON SYMPHONY – Einladung zur Mitwirkung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Schulfamilie, lieber Musikantinnen und Musikanten in und um Bad Tölz,

in Kürze beginnen die Proben für unser erstes TÖLZER COMMON SYMPHONY Konzert in der Tölzer Marktstrasse.

Dabei handelt es sich um ein neues Kooperationsprojekt von Gymnasium, Sing- und Musikschule und der Tölzer Stadtkapelle und ein ganz neues Konzertformat in Tölz und Region.

Denn: Sie alle/ ihr alle – und auch Ihre/ eure Freundinnen, Freunde, Verwandte, Bekannte – könnt dabei sein und als Sängerin oder Sänger, als Musikerin oder Musiker mitwirken oder einfach nur als Zuhörende/r dazu kommen.


Es haben sich bereits über 200 Menschen ganz verschiedenen Alters angekündigt und es werden jeden Tag mehr.

Sollten Ihnen/ Euch die Instrumentalstimmen noch zu schwer sein, können diese gerne vereinfacht werden oder auch einzelne Passagen oder ganze Stücke weggelassen werden.

Aufführungstermin ist der 17. Juli 2026, 19 Uhr, (untere) Marktstraße (Ersatztermin 19.7.)

(optionale) Probentermine: 7. (18 Uhr), 11. (9 Uhr), 14. (18 Uhr) und 16. Juli (18 Uhr) in unserer Aula (Gymnasium)

Alle Informationen dazu (Termine/ Zeiten, Stücke, Notendownload, mögliche Instrumente usw.) finden Sie über die angehängten Flyer oder direkt hier:

https://musikschule-toelz.de/toelzer-common-symphony/

Bretagne – Austausch

Erfahrungsbericht, Bretagne-Austausch:
Mitte Oktober hatten 40 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufen die Möglichkeit für eine Woche in die Bretagne zu fahren. Der Austausch fand mit dem französischen Lycée Rabelais statt, das sich in St. Brieuc im Norden der Bretagne befindet.
Nachdem wir uns schon im Frühjahr des vorherigen Jahres für den Austausch beworben hatten, konnten wir es im September kaum erwarten, endlich den Kontakt unserer Austauschpartner zu bekommen. Eine Woche später ging es dann los; begleitet wurden wir von Frau Braun, Frau Reithmeier und Frau Brandhofer.


Unser Zwischenstopp auf dem Hinweg war Paris, wo wir eine Nacht lang blieben. Nach einer kurzen Pause von der langen Fahrt und einer kleinen Stärkung verbrachten wir einen schönen Abend in Paris in Form eines Spaziergangs, vorbei am Obelisken, dem Arc de Triomphe, über die Champs-Élysées bis zum Eiffelturm, den wir auch in der Dunkelheit glitzern sahen.
Am nächsten Tag war die Fahrt von Paris bis in die Bretagne nicht mehr lang, aber es stellte sich schon eine gewisse Vorfreude und auch ein bisschen Nervosität ein.  Als wir ankamen, erwartete uns ein Teil unserer Austauschpartner schon an der Bushaltestelle – der Rest war in der Turnhalle damit beschäftigt Crêpes für eine kleine Willkommensfeier vorzubereiten. Nachdem wir unseren ersten Hunger mit den französischen Spezialitäten gestillt hatten, bekamen wir einige bretonische Tänze gezeigt. Unsere erste Erfahrung mit unseren Austauschpartnern war (für die weniger taktsicheren unter uns) also etwas schräg — mit eingehackelten Fingern versuchen, möglichst mit den richtigen Schritten in einer Reihe von dutzenden von Menschen zu tanzen— aber durchaus schön. Nachdem wir also sehr warm willkommen geheißen worden sind, ging es zum ersten Mal in unsere Gastfamilien. Da wir an einem Freitag ankamen, hatten wir dann das ganze Wochenende Zeit, unsere Austauschpartner und ihre Familien kennenzulernen, bevor das Programm losging.
In der folgenden Woche unternahmen wir viele interessante Sachen, manchmal mit, manchmal ohne unseren französischen „Corres“.
Am Montag starteten wir mit einer Stadtbesichtigung – um das ganze etwas spannender zu gestalten, gaben uns die Lehrer zahlreiche Fotos, deren Orte wir innerhalb einer kurzen Zeit als Gruppe finden mussten. Oft mussten wir Passanten nach dem richtigen Weg fragen – natürlich auf Französisch, weshalb wir anfangs alle etwas zögerlich an die Sache herangingen. Nachdem wir aber bemerkt hatten, dass fast alle Leute aus St Brieuc überaus freundlich und interessiert an unserer Aufgabe waren, war das Eis gebrochen und wir trauten uns, immer mehr Leute (auch mit stockendem Französisch) anzusprechen.
Natürlich war in unserem Programm auch Zeit am Meer eingeplant. Im Rahmen der sogenannten „Pêche à Pied“ suchten wir verschiedene Strandlebewesen – Seesterne, unterschiedliche Muschel- und Algenarten – in Wasserbecken zwischen Felsen, die bleiben, wenn das Wasser sich während der Ebbe zurückzieht.  In der Nähe des Cap Fréhel probierten wir Strandsegeln bei sonnig-windigem Wetter aus, was den meisten von uns sehr viel Spaß bereitete.
Der Ausflug zum Mont-Saint-Michel war für viele von uns ein absolutes Highlight. Nach einer kurzen Busfahrt und dem Weg zu Fuß, hatten wir Zeit den Mont-Saint-Michel selbst und die vielen verwinkelten Gassen mit zahlreichen kleinen Geschäften eigenständig zu erkunden. Anschließend machten wir eine geführte Wattwanderung — eine etwas schlammige und sehr interessante Erfahrung inklusive Treibsand.
Außerdem besichtigten wir die Ruinen, des verlassenen Mittelalter-Schlosses „Château de la Hunaudaye“, wo wir eine sehr interessante Führung mit vielen Informationen über das Leben von vor über 500 Jahren in dieser kleinen Burg bekamen.
Nach einem Monat des Wartens waren es nun die Bretonen, die sich auf die Busfahrt aufmachten, um zu uns zu kommen und wir freuten uns sehr, unsere Corres wiedersehen zu können. In dieser Woche Ende November hatten wir tatsächlich unglaubliches Glück mit dem Wetter: Es hat geschneit. Was für uns nicht sonderlich aufregend klingt, war für viele der Franzosen das erste Mal, dass sie so viel Schnee sehen und beispielsweise Schlittenfahren, Schneeballschlachten machen oder Langlaufen konnten. Außerdem besuchten wir – auch als Teil unseres Programmes – so manche Christkindlmärkte und waren gemeinsam in Tölz Schlittschuhlaufen. Unsere Austauschpartner besichtigten zudem das Walchenseekraftwerk und alle teilnehmenden Schüler besuchten das BMW-Museum mit der BMW-Welt im München.
Während beiden Wochen des Bretagne-Austauschs haben wir alle eine tolle Zeit genossen, mussten aber auch ab und zu unsere Komfortzone verlassen — wenn man sich auf Französisch verständigen muss, nicht vertraut mit den Essgewohnheiten des anderen Landes ist usw. Alle sind sich einig, dass unsere Lehrer ein sehr gutes Programm für den Austausch erstellt haben und wir viele schöne Erinnerungen sammeln konnten. Außerdem sind wir den französischen Lehrern sehr dankbar, die es mal wieder geschafft haben, fast jedem den perfekten Austauschpartner zuzuordnen. Aus vielen dieser Zuordnungen sind gute Freundschaften entstanden, die hoffentlich noch lange halten werden.

Sommerkonzert 2026

Musikalische Vielfalt begeistert das Publikum

Mit zwei beeindruckenden Konzertabenden im voll besetzten Tölzer Kurhaus begeisterten an die 200 Schülerinnen und Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums ihr Publikum. Mehrere Chöre, zwei Orchester, Flötenensemble, Bigband und die beiden Schulbands nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise durch verschiedene Länder, Kulturen und Musikstile. Von Antonín Dvořáks Aus der Neuen Welt über Edvard Griegs Peer Gynt, irische und jiddische Volksmusik, Klassikern wie My Way bis hin zu einem mitreißenden Queen-Medley spannte sich ein abwechslungsreicher musikalischer Bogen.


Die enorme stilistische Bandbreite sorgte dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Charmant und kurzweilig führten Abiturienten Lenny Achatz und Kilian Widmann durch den Abend und gaben dem Publikum interessante Einblicke in die einzelnen Beiträge und Hinter die Kulissen der Probenarbeit. Die Begeisterung der Mitwirkenden übertrug sich spürbar auf den Saal, der die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus würdigte.
Hinter dem gelungenen Konzert standen viele Monate intensiver Vorbereitung. Während der Probentage in Possenhofen und der traditionellen Probenwoche in Burghausen arbeiteten die Ensembles konzentriert an ihrem Programm und wuchsen dabei auch als Gemeinschaft zusammen. Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen leistete außerdem das Technik- und Eventteam des Gymnasiums, das Ton, Licht und Organisation eigenverantwortlich übernahm.
Im gemeinsamen Musizieren und Wirken entwickeln die Schülerinnen und Schüler Kreativität, Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Wertschätzung – Werte, die weit über den Konzertabend hinaus von Bedeutung sind. „Das eigentliche Ziel der musikpädagogischen Arbeit“, betonte Eva Emmler, „ist jedoch nicht das hörbare Ergebnis im Konzert.“ Die Aufführungen sollten die Zuhörenden zwar bestmöglich unterhalten, die musikpädagogische Zielsetzung sei jedoch der individuelle und gemeinsame Weg dorthin, der von den sieben mitwirkenden Lehrkräften mit großem Engagement gefördert, gestaltet und begleitet werde. Das begeisterte Publikum dankte allen Mitwirkenden mit großem Applaus und machte die beiden Konzertabende zu einem eindrucksvollen Höhepunkt des Schuljahres.
Das nächste musikalische Großereignis steht derweil schon unmittelbar bevor: Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger jeden Alters sind herzlich eingeladen im Kooperationsprojekt TÖLZER COMMON SYMPHONY des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums mit der Sing- und Musikschule sowie der Tölzer Stadtkapelle mitzuwirken. Die optionalen Proben beginnen bereits am 7. Juli 2026. Alle weiteren Informationen für jung und alt sowie Noten zum Download dazu finden Sie unter https://musikschule-toelz.de/toelzer-common-symphony/

Biologie – Im Zeichen der Wissenschaft

Ein ganzer Tag im Zeichen der Wissenschaft: Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, tauschten 26 SchülerInnen der Q12 das Klassenzimmer gegen den High-Tech-Campus der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München-Martinsried. Im Zentrum des Exkursionstages stand ein intensives Genetikpraktikum.

Die TeilnehmerInnen schlüpften selbst in die Rolle von Forschenden: Sie isolierten DNA und erstellten im Labor ihren eigenen, persönlichen genetischen Fingerabdruck. Dabei wendeten sie moderne molekularbiologische Verfahren an, die sonst nur theoretisch im Unterricht besprochen werden. Neben der praktischen Laborarbeit schnupperte die Gruppe echte Universitätsluft. Ein spannender Rundgang durch modernste Forschungslabore und riesige Hörsäle, sowie ein gemeinsamer Besuch in der Mensa rundete das Studi-Gefühl ab.

Sommerkonzert 2026

Schulsportwettbewerb Ski Alpin

Tolle Erfolge bei den Schulsportwettbewerben Ski Alpin
In diesem Winter schaffte es eine Bubenmannschaft vom GvS seit langem einmal wieder, sich für das Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ zu qualifizieren – und nicht nur das: sie belegte am Ende einen hervorragenden 2. Platz!


Aber der Reihe nach:
Wie jedes Jahr ging es auf Kreisebene im Januar in Lenggries am Weltcuphang los, für das GvS starteten insgesamt 37 Schülerinnen und Schüler in der Einzelwertung. Zusätzlich qualifizierten sich die jeweils schnellsten Mannschaften (max. 5 Läufer, 3 werden gewertet) in den beiden Wettkampflassen WK IV (Jg 2013-2015) und WK III (Jg 2010-2013) für das Bezirksfinale Ende Januar in Garmisch-Partenkirchen bzw. in Bad Wiessee.
Bei den Buben dominierten in beiden Wettkampfklassen die Mannschaften des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums die Konkurrenz, bei den Mädchen setzten sich in der WK IV die St.-Ursula Realschule Hohenburg und in der WK III das St.-Ursula Gymnasium Hohenburg klar durch. Unsere Mädchenmannschaften schafften es jeweils auf gute 3. Plätze.
Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass es immer wieder schön zu sehen ist, dass auch die älteren Jahrgänge bis zur Q12 noch bei den Kreismeisterschaften teilnehmen, auch wenn es für sie keine Mannschaftswertung mehr gibt. Mit ihrer Erfahrung als RennläuferInnen und meistens auch schon als ÜbungsleiterInnen unterstützen und helfen sie bei der Betreuung der jüngeren Schülerinnen und Schülern an diesem Renntag.
Zwei Wochen später Ende Januar bestritten zuerst die „großen“ Jungs Quirin Kutzer (8a), Lukas Reiter (8b), Luis Mötzel (7c), Konstantin Rackl (9b) und Paul Bezenar (10d) am Sonnenbichl in Bad Wiessee ihr Bezirksfinale in der WK III (Jg. 2010-2013). Das Tölzer Quintett musste sich zwar klar dem Inntal Gymnasium Raubling geschlagen geben, sicherte sich aber mit deutlichem Vorsprung vor der Realschule Tegernseer Tal einen hervorragenden zweiten Platz.
Tags darauf durften die „kleinen“ Buben in Garmisch-Partenkirchen beim Bezirksfinale der Wettkampfklasse IV (Jg. 2013-2015) ihr skifahrerisches Können unter Beweis stellen. Joschua Mayer (6b), Jakob Schinabeck (5d), Felix Eckert (6c), Vincent Kober (6c) und Jonas Oefele (5d) ließen sich trotz der fast drei Stunden langen Anfahrt nach Garmisch wegen eines Staus nicht aus der Ruhe bringen und zeigten am Gudiberg, welches skifahrerisches Potenzial in ihnen steckt. Durch eine homogene Mannschaftsleistung deklassierten sie die Konkurrenz mit fast 7 Sekunden Vorsprung und verwiesen das Staffelsee-Gymnasium Murnau und das LSH Marquartstein auf die Plätze. Damit war die Qualifikation für das Landesfinale am 12.2. in Oberjoch geschafft!
Am unsinnigen Donnerstag machten sich dann die 5 Buben frühmorgens zusammen mit Frau Kluge auf den Weg ins Allgäu zum Landesfinale Ski Alpin. Die lange und vereiste Rennstrecke am Alpinen Trainingszentrum Allgäu forderte viel Mut von allen 11- und 12-jährigen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die Schulen aus ganz Bayern vertraten. Die Buben vom GvS waren nach ihrem Sieg beim Bezirksfinale auch hier beim Landesfinale voll motiviert und ließen sich durch die schwierigen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen. In der Endabrechnung, bei der pro Durchgang die besten 3 Zeiten der 5 Schüler einer Mannschaft addiert werden, schafften sie es auf den 2. Platz hinter dem Gymnasium Oberstdorf. Die Freude bei der Siegerehrung war riesig als klar war, dass sie das erhoffte Ticket zum Bundesfinale gelöst hatten.
Die Qualifikation zu einem Bundesfinale kommt nicht so oft vor, da die Konkurrenz in Bayern immer sehr stark ist. Um so mehr fuhren Frau Kluge und die fünf Buben am 1.3. voller Vorfreude nach Schonach in den Schwarzwald.

Die warmen Temperaturen Ende Februar und Anfang März zauberten zwar nicht unbedingt ein winterliches Feeling, aber den Organisatoren vor Ort gelang es trotz geringer Schneelage an den beiden Wettkampftagen top Bedingungen für einen Riesenslalom und einen Parallelslalom zu schaffen. Bereits beim ersten Rennen (jeder Teilnehmer fährt drei Durchgänge eines Riesenslaloms und dann werden die 10 besten Zeiten für die Mannschaftswertung zusammengezählt) war klar, dass die Stockerlplätze unter den beiden bayrischen Schulen Oberstdorf und Tölz und den baden-württembergischen Schulen aus Isny und Wangen ausgemacht werden würden. Mit einem 2. Platz im Zwischenergebnis hinter Oberstdorf kämpften sich die fünf Buben am zweiten Tag durch super Leistungen im Team-Parallelslalom bis ins Finale vor, in dem sie sich dann mit 3:2 knapp gegen Oberstdorf geschlagen geben mussten. So hatte die Mannschaft am Ende einen hervorragender 2. Platz und viele tolle Eindrücke von einer gelungenen Veranstaltung mit jungen Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Deutschland im Gepäck.
Zu guter Letzt wurden die Buben zusammen mit Herrn Küst und Frau Kluge noch nach München in die Residenz zur Schulsportehrung durch Kultusministerin Anna Stolz eingeladen und konnten nochmal diese durch und durch gelungene Saison feiern!