Die Orientierungstage der 12. Jahrgangsstufe in Benediktbeuern
Von Veronika Moosmair, Q12
Das neue Schuljahr hat begonnen – und für uns die 12. Jahrgangsstufe. Auch das Abitur rückt in greifbare Nähe und die Frage nach der Zukunft taucht auf. Was mache ich nach dem Abitur? Welchen Beruf möchte ich ausüben? Die Orientierungstage, die wir von Mittwoch, den 24.09.2025, bis Freitag, den 26.09.2025, in Benediktbeuern verbringen durften, sollten uns bei genau diesen Lebensentscheidungen helfen und uns auch als Jahrgangsstufe mehr zusammenwachsen lassen. Am Mittwoch setzten wir uns in unseren ABO-Gruppen (die Gruppen, in denen wir das Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung absolvieren) mit unseren Werten auseinander. Wir ordneten Werte entsprechend unseren Prioritäten und jeder dachte auch individuell über die eigenen Werte nach. Zum Abschluss machten wir mit unserer ABO-Gruppe ein Spiel zum Teambuilding. Wir besprachen auch, welche Werte bei solchen Gruppenaufgaben essentiell sind.
Teambuilding

Nach dem Abendessen fand der Alumni-Abend in Form von Gesprächen mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums statt. Wir konnten aus einer Vielzahl an verschiedenen Bereichen (z.B. Notfallrettung, Polizei, Umweltingenieurwesen, Informatik, Psychologie, Design, Kulturwirtschaft) unsere Workshops wählen. Die Gespräche waren sehr hilfreich. Man erfuhr etwas über die Werdegänge der Referentinnen und Referenten sowie die Themen und Fächer in Studium oder Ausbildung. Es war sehr interessant, die verschiedenen Lebensentwürfe zu erfahren und so auch für das eigene Leben neue Ziele oder Ideen zu entwickeln beziehungsweise zu konkretisieren.
Im Gespräch mit den Rettungssanitätern

Unseren Informationsreichen Tag beendeten wir mit der „Guten Nacht“, einem Angebot des Aktionszentrums mit meditativen Impulsen für unser Leben. Am nächsten Tag standen für uns zwei Workshop-Runden auf dem Programm. Es gab Workshops zur Bewältigung von Krisen, zu den eigenen und zwischenmenschlichen Grenzen und deren Überwindung, zum Leben in Beziehungen, zur Politik, zum Streiten bzw. zum Umgang mit Konflikten und zum Klimawandel. Abends konnten wir uns aussuchen, ob wir an einem Spieleabend, einer Klosterführung, einer Traumreise, einer Nachtwanderung, einer Infoveranstaltung zum Freiwilligendienst im Ausland oder dem Klettern teilnehmen wollten. Nach diesem Programm blieb uns Freizeit, die wir wieder mit Spielen, Tischtennis, Billard und sehr unterhaltsamen Gesprächen verbrachten. Dabei war sehr schön, dass wir neben unseren Freunden auch Zeit mit anderen Mitschülerinnen und Mitschülern verbrachten, die man sonst nur vom Sehen kannte. Um 22.30 Uhr wurde wieder die „Gute Nacht“ angeboten.
Der Freitag war erneut der beruflichen Orientierung gewidmet. Bevor wir in die
Orientierungstage gestartet waren, hatten wir in einem Mebis-Selbstlernkurs einige Arbeitsaufträge bearbeiten sollen. Wir hatten u.a. eine Mind-Map mit unseren Interessen, Begabungen, Zielen, Werten, Hobbies und Berufsideen erstellt sowie einen Interessenstest durchgeführt. Über die Ergebnisse tauschten wir uns in den ABO-Gruppen untereinander und mit unseren ABO-Lehrkräften aus. Zum Schluss durften wir einen Brief an unser Zukunfts-Ich mit unseren derzeitigen Gedanken, Berufs- und Zukunftsvorstellungen und Zielen, aber auch Sorgen, Wünsche und Hoffnungen im Hinblick auf die Qualifikationsstufe und das Ende der Schulzeit verfassen, den wir in zwei Jahren mit unserem Abiturzeugnis zurückerhalten werden. Ich freue mich jetzt schon darauf, den Brief in zwei Jahren zu lesen. Die Orientierungstage waren ein gelungener Einstieg in die 12. Jahrgangsstufe, denn wir konnten unsere Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch uns selbst besser kennenlernen, hatten gemeinsam viel Spaß und wuchsen auch als Jahrgangsstufe mehr zusammen. Zudem gewannen wir neue Eindrücke und Informationen für unser zukünftiges Leben und unseren Beruf. Vor allem die Workshops aber auch der gemeinsame Austausch in den ABO-Gruppen und mit unseren Freunden waren dabei sehr hilfreich. Die Orientierungstage waren eine schöne und gewinnbringende Erfahrung mit der gesamten Jahrgangsstufe.
Schüleraustausch mit Texas
/in Aktuelles, AustauschServus y’all! Schüleraustausch mit Texas – Schule mal anders!
Alle zwei Jahre heißt es am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz: Howdy, Texas! Unsere langjährige Partnerschaft mit der Timber Creek High School und der Keller High School in Fort Worth, Texas eröffnet Schülerinnen und Schülern einzigartige Einblicke in das amerikanische Leben – unterstützt vom German American Partnership Program (GAPP).
Während ihres Aufenthalts vertiefen die Teilnehmenden nicht nur ihr Englisch im Alltag, sondern wachsen auch sprachlich richtig über sich hinaus: An den High Schools halten sie eigene Präsentationen zu Themen wie „The German School System“, „Bavarian Traditions“ oder „Most Famous German Sights and Popular Things to Do“ – und werden damit selbst zu Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern.
Dazu kommen echte Highlight-Erlebnisse: Besuche der historischen Fort Worth Stockyards, ein Blick hinter die Kulissen im Dallas Cowboys Stadion (NFL) und gemeinsame Abende bei Spielen der Dallas Stars (NHL) oder Dallas Mavericks (NBA).
Beim Gegenbesuch in Bayern stehen Ausflüge ins Salzbergwerk Berchtesgaden und an den Königssee auf dem Programm – und natürlich jede Menge gemeinsamer Erfahrungen, die verbinden.
Der Austausch fand bereits in den Jahren 2018, 2023 und 2025 statt – und sorgt jedes Mal für neue Freundschaften, spannende Eindrücke und Erinnerungen fürs Leben.
Christine Brunner – Markus Zimmermann
Burkina Basar 2025
/in Aktuelles, GemeinsamAfrikaBurkina Vernisage
/in Aktuelles, GemeinsamAfrika, UncategorizedEinblick in die Justiz – Besuch im Münchner Amtsgericht
/in Aktuelles, Wirtschaft und RechtMitte Oktober hatten vier elfte Klassen sowie einige interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler die Gelegenheit, das Amtsgericht München zu besuchen. Nach einer freundlichen Begrüßung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine spannende Einführung von Frau Richterin Mehner und ihrer Kollegin. Dabei ging es nicht nur um den Ablauf von Strafprozessen, sondern auch um die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Justiz. Besonders beeindruckend war die Offenheit, mit der die beiden Juristinnen auf Fragen der Schülerinnen und Schüler eingingen – von der Ausbildung zur Richterin bis hin zu den Anforderungen an Rechtsreferendare.
Im Anschluss konnten die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Gerichtsverhandlungen teilnehmen. Die Bandbreite der verhandelten Fälle reichte von Raub und Körperverletzung bis hin zu Diebstahl und Drogenmissbrauch. Viele waren überrascht, wie realitätsnah und zugleich diszipliniert die Abläufe im Gerichtssaal sind – eine Ordnung, auf die Frau Richterin Mehner ausdrücklich hinwies.
Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den oft herausfordernden Alltag am Gericht: kurzfristige Krankmeldungen, fehlende Schöffen oder abgesagte Verfahren gehören dort ebenso zur Realität wie die sorgfältige Vorbereitung jeder Verhandlung.
Zum Abschluss der Exkursion bot sich noch einmal Gelegenheit, mit Mitarbeitenden des Amtsgerichts ins Gespräch zu kommen. Offene Fragen aus den Verhandlungen konnten so direkt beantwortet werden – ein spannender Abschluss eines eindrucksvollen Vormittags, der sicherlich bei vielen das Interesse an juristischen Themen geweckt hat.
WR-Kurs 13 in Begleitung von Frau Reiser
Klasse 11c und 11 d in Begleitung von Herrn Fröhlich
Fachschaft/Wirtschaft
Reiser/Fröhlich/Onischke
Selbsterkundung und Zusammenwachsen
/in Aktuelles, BerufsorientierungDie Orientierungstage der 12. Jahrgangsstufe in Benediktbeuern
Von Veronika Moosmair, Q12
Das neue Schuljahr hat begonnen – und für uns die 12. Jahrgangsstufe. Auch das Abitur rückt in greifbare Nähe und die Frage nach der Zukunft taucht auf. Was mache ich nach dem Abitur? Welchen Beruf möchte ich ausüben? Die Orientierungstage, die wir von Mittwoch, den 24.09.2025, bis Freitag, den 26.09.2025, in Benediktbeuern verbringen durften, sollten uns bei genau diesen Lebensentscheidungen helfen und uns auch als Jahrgangsstufe mehr zusammenwachsen lassen. Am Mittwoch setzten wir uns in unseren ABO-Gruppen (die Gruppen, in denen wir das Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung absolvieren) mit unseren Werten auseinander. Wir ordneten Werte entsprechend unseren Prioritäten und jeder dachte auch individuell über die eigenen Werte nach. Zum Abschluss machten wir mit unserer ABO-Gruppe ein Spiel zum Teambuilding. Wir besprachen auch, welche Werte bei solchen Gruppenaufgaben essentiell sind.
Teambuilding
Nach dem Abendessen fand der Alumni-Abend in Form von Gesprächen mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums statt. Wir konnten aus einer Vielzahl an verschiedenen Bereichen (z.B. Notfallrettung, Polizei, Umweltingenieurwesen, Informatik, Psychologie, Design, Kulturwirtschaft) unsere Workshops wählen. Die Gespräche waren sehr hilfreich. Man erfuhr etwas über die Werdegänge der Referentinnen und Referenten sowie die Themen und Fächer in Studium oder Ausbildung. Es war sehr interessant, die verschiedenen Lebensentwürfe zu erfahren und so auch für das eigene Leben neue Ziele oder Ideen zu entwickeln beziehungsweise zu konkretisieren.
Im Gespräch mit den Rettungssanitätern
Unseren Informationsreichen Tag beendeten wir mit der „Guten Nacht“, einem Angebot des Aktionszentrums mit meditativen Impulsen für unser Leben. Am nächsten Tag standen für uns zwei Workshop-Runden auf dem Programm. Es gab Workshops zur Bewältigung von Krisen, zu den eigenen und zwischenmenschlichen Grenzen und deren Überwindung, zum Leben in Beziehungen, zur Politik, zum Streiten bzw. zum Umgang mit Konflikten und zum Klimawandel. Abends konnten wir uns aussuchen, ob wir an einem Spieleabend, einer Klosterführung, einer Traumreise, einer Nachtwanderung, einer Infoveranstaltung zum Freiwilligendienst im Ausland oder dem Klettern teilnehmen wollten. Nach diesem Programm blieb uns Freizeit, die wir wieder mit Spielen, Tischtennis, Billard und sehr unterhaltsamen Gesprächen verbrachten. Dabei war sehr schön, dass wir neben unseren Freunden auch Zeit mit anderen Mitschülerinnen und Mitschülern verbrachten, die man sonst nur vom Sehen kannte. Um 22.30 Uhr wurde wieder die „Gute Nacht“ angeboten.
Der Freitag war erneut der beruflichen Orientierung gewidmet. Bevor wir in die
Orientierungstage gestartet waren, hatten wir in einem Mebis-Selbstlernkurs einige Arbeitsaufträge bearbeiten sollen. Wir hatten u.a. eine Mind-Map mit unseren Interessen, Begabungen, Zielen, Werten, Hobbies und Berufsideen erstellt sowie einen Interessenstest durchgeführt. Über die Ergebnisse tauschten wir uns in den ABO-Gruppen untereinander und mit unseren ABO-Lehrkräften aus. Zum Schluss durften wir einen Brief an unser Zukunfts-Ich mit unseren derzeitigen Gedanken, Berufs- und Zukunftsvorstellungen und Zielen, aber auch Sorgen, Wünsche und Hoffnungen im Hinblick auf die Qualifikationsstufe und das Ende der Schulzeit verfassen, den wir in zwei Jahren mit unserem Abiturzeugnis zurückerhalten werden. Ich freue mich jetzt schon darauf, den Brief in zwei Jahren zu lesen. Die Orientierungstage waren ein gelungener Einstieg in die 12. Jahrgangsstufe, denn wir konnten unsere Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch uns selbst besser kennenlernen, hatten gemeinsam viel Spaß und wuchsen auch als Jahrgangsstufe mehr zusammen. Zudem gewannen wir neue Eindrücke und Informationen für unser zukünftiges Leben und unseren Beruf. Vor allem die Workshops aber auch der gemeinsame Austausch in den ABO-Gruppen und mit unseren Freunden waren dabei sehr hilfreich. Die Orientierungstage waren eine schöne und gewinnbringende Erfahrung mit der gesamten Jahrgangsstufe.
Exkursion an den Erinnerungsort BADEHAUS
/in Aktuelles, Geschichte/Sozialkunde, KulturUnsere Exkursion an den Erinnerungsort BADEHAUS in Waldram
Von Melanie Lorenz und Veronika Moosmair (Q 12)
Am Mittwoch, den 23. Juli 2025, unternahmen die 11.Klassen angebunden an die sogenannte „Verfassungsviertelstunde“ und im Rahmen der Demokratieerziehung mit Lehrkräften unterschiedlicher Fächer eine Exkursion zum BADEHAUS in Waldram bei Wolfratshausen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht, wie der Name zunächst vermuten lässt, um ein Schwimmbad, sondern um einen Erinnerungsort, der die Geschichte des 2. Weltkriegs und die Nachkriegszeit im ehemaligen Föhrenwald beleuchtet.
Nachdem wir in einer vorausgehenden Unterrichtsstunde von unseren Lehrkräften in einer Verfassungsviertelstunde auf den Besuch vorbereitet worden waren, wurden wir klassenweise durch das 2018 eröffnete Museum geführt. Das BADEHAUS war ein Haus mit einem jüdischen Ritualbad, einer „Mikwe“, d.h. ein ritueller Ort zur Waschung für sogenannte Displaced Persons (DPs), also Juden, die nach dem Krieg keine Heimat mehr hatten. Die Zeit, in der Föhrenwald als Auffanglager für die DPs verwendet wurde, stellt jedoch nur eine von drei Zeitschichten dar, die diesen Ort geprägt haben. Deshalb führte unsere Zeitreise durch drei zentrale Räume: Im ersten Raum erfuhren wir mehr über das ehemalige Badehaus selbst, das in der NS-Zeit ab 1940 Teil eines großen Barackenlagers war. Viele Menschen, die hier lebten, waren Opfer von Zwangsarbeit. In Munitionsfabriken mussten diese Rüstungsarbeiter ihre Gesundheit im Dienst für die NS riskieren, da die Arbeit mit der Munition und den Chemikalien gefährlich war. Die Gebäude selbst waren deshalb so unauffällig wie möglich gehalten, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der regionale Bezug machte das Thema für viele greifbarer, es wurde klar, dass die Verbrechen nicht nur irgendwo stattfanden, sondern ganz in der Nähe unseres heutigen Alltags. Im zweiten Raum wurde uns über das jüdische Leben in Föhrenwald berichtet. Dieses begann erst nach dem 2.Weltkrieg, als das Lager unter den amerikanischen Befreiern zum Auffanglager für die Überlebenden des Todesmarschen sowie der jüdischen DPs umfunktioniert wurde. Diese Personen fanden in Föhrenwald ein neues Zuhause.
Das dritte Zimmer zeigt den Zeitabschnitt ab 1956, als die katholische Kirche das Gebiet des Lagers aufkaufte und als neue Heimat für katholische Heimatvertriebene verwendete. Beeindruckend waren für viele auch die Zeitzeugengespräche und Originalberichte, die per Audio oder Video präsentiert wurden. Auch der Außenbereich war spannend zu sehen, da dort
Fotos ausgestellt waren, die Kinder im jüdischen Displaced Persons Lager und Kinder in der Zeit Waldrams im Vergleich zeigten. Nach der Führung durften wir uns im Museum
selbstständig umsehen und weitere Eindrücke sammeln. Zum Abschluss wurde eine Dokumentation gezeigt, in der auch eine Zeitzeugin zu Wort kam. Sie beleuchtete das Leben der DPs nach dem Krieg und wie sie trotz allem versuchten, in Waldram ein neues Zuhause aufzubauen.
Der Tag bot uns interessante Einblicke in die belebte und vielfältige Geschichte Föhrenwalds bzw. Waldrams. Dieser Ort war geprägt von Zwangsarbeit und Unterdrückung in der NS-Zeit, wurde aber nach dem 2. Weltkrieg zu einer neuen Heimat für die DPs und später für die katholischen Heimatvertriebenen. Diese gegensätzliche Verwendung des Ortes und auch die damit einhergehende Veränderung der Straßennamen bzw. letztendlich auch des Ortsnamens waren spannend zu sehen, und auch, wie sich dieser Ort innerhalb von 20 Jahren so tiefgreifend verändert hat. Diese Exkursion mit Bezug zu den regionalen Ereignissen rund um das Kriegsende war ein gelungener und bereichernder Ausflug für das Erinnern und gegen das Vergessen, insbesondere, da sich das Ende des 2. Weltkriegs in diesem Jahr zum 80. Mal jährt.
Deutsche Schulsportmeisterschaft Mountainbike
/in Aktuelles, Sport, Wahlkurse… in Rödinghausen – starke zwei Tage für unsere Teams
Am 22. und 23. September 2025 fand in Rödinghausen die Deutsche Schulsportmeisterschaft im Mountainbiken statt. Über 300 Schülerinnen und Schüler in mehr als 70 Mannschaften aus 9 Bundesländern gingen an den Start. Mit dabei war auch unsere zwei Teams, das eine lange Anreise von über zehn Stunden im Reisebus hinter sich brachte.
Tag 1: Geschicklichkeit auf zwei Rädern
Der erste Wettkampftag stand ganz im Zeichen der Technikprüfungen. An verschiedenen Stationen mussten die Teilnehmenden ihr Können unter Beweis stellen:
– Gegenstände während der Fahrt aufnehmen und wieder ablegen
– Balancieren an einer Wand
– Slalom durch enge Holzklötze
– Wheelie fahren und sauber umsetzen ….
Mit viel Konzentration und Geschick absolvierten unsere Fahrerinnen und Fahrer die Aufgaben. Trotz kleiner Fehler und damit verbundenen Strafsekunden für den zweiten Tag meisterte das Team die Herausforderungen souverän.
Nach einem langen Tag ging es zur Übernachtung in die Jugendherberge. Da unser Busfahrer nach der weiten Anfahrt nicht mehr fahren durfte, mussten wir die letzte Etappe von rund einer Stunde noch mit dem Rad zurücklegen – eine zusätzliche sportliche Einheit.
Am zweiten Tag stand das Cross-Country-Rennen auf dem Programm. Die Strecke hatte es in sich: viele enge Kurven, technische Passagen und nur wenige Überholmöglichkeiten forderten volle Konzentration und jede Menge Ausdauer. Alle Starterinnen und Starter gaben ihr Bestes und kämpften bis zur Ziellinie.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Mixed-2-Mannschaft: Deutscher Vizemeister: Romy Kiener (10c), Johanna Keil (10d) Jasper Schroeter (11c), Manuel Oswald (10c), Adrian Wenisch (11d),
Mixed-3-Mannschaft: Platz 3
Quirin Wurstmann (10c), Hugo Grandy (10c), Tilo Strobel (9d), Rosalie Stoßberger (10c), Rocio Bormann de Santiago (9d)
Damit konnten wir mit einem hervorragenden Gesamtergebnis die Heimreise antreten.
Dank an alle Unterstützer
Ein großes Dankeschön geht an die Veranstalter, die Betreuer und natürlich an unseren Sportlehrer Andi Polke, der das Team vor Ort unterstützt und begleitet hat.
Englisch verbindet – Ein besonderes Projekt in der Bibliothek
/in Aktuelles, EnglischIm Rahmen eines kleinen Schulprojekts trafen sich kürzlich eine unserer 11. Klassen und eine 5. Klasse in der Schulbibliothek, um gemeinsam Englisch zu lernen – mit viel Spaß und Teamgeist!
Zum Einstieg traten jeweils ein Fünftklässler und ein Elftklässler in einem spannenden USA-Quiz gegeneinander an. Mit Fragen zur Landeskunde konnten die Älteren ihren Wissensvorsprung knapp behaupten und gewannen das Quiz nur mit einem kleinen Vorsprung.
Im Anschluss arbeiteten gemischte Teams aus zwei bis drei Schüler:innen zusammen. Gemeinsam lasen sie Texte über typische Aktivitäten in den USA, lernten neue Vokabeln und erklärten sich gegenseitig die Inhalte. Die Elftklässler schlüpften dabei in die Rolle der Lehrkräfte und halfen mit ihrem Wissen, die Themen greifbar zu machen.
Zum Abschluss verfassten die Kleingruppen kreative Texte über deutsche Städte – natürlich auf Englisch. Diese wurden anschließend vorgelesen, und die anderen Gruppen mussten erraten, um welche Stadt es sich jeweils handelte.
Ein rundum gelungenes Projekt, das zeigte, wie Lernen über Jahrgangsstufen hinweg gelingen kann – mit gegenseitiger Unterstützung, Neugier und einer großen Portion Freude!
Theaterbesuch der 11. Jahrgangsstufe im Amerikahaus München
/in Aktuelles, Englisch, UncategorizedAnfang April hatten freiwillige Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, gemeinsam eine Theateraufführung im Amerikahaus München zu besuchen. Auf dem Spielplan stand William Shakespeares Komödie A Midsummer Night’s Dream – ein Klassiker der Weltliteratur, der an diesem Abend in einer modernen und äußerst humorvollen Inszenierung gezeigt wurde.
Der Ausflug begann mit einem gemeinsamen Essen, bevor es anschließend ins Theater ging. Die Inszenierung selbst überraschte durch ihren kreativen Zugang zum Stoff: Mit viel Witz, überzeichneter Mimik und Gestik sowie modernen Elementen wurde die bekannte Geschichte rund um Liebeswirren, Elfen und magische Verwechslungen neu erzählt. Das Stück sorgte für viele Lacher im Publikum und zeigte, wie zeitlos und vielseitig Shakespeares Werke auch heute noch sein können.
Indien im Klassenzimmer der 11c
/in Aktuelles, EnglischManchmal können Unterrichtsstunden ziemlich repetitiv und trocken sein, weil man nur aus Büchern lernt. Um dieses Problem zu überwinden, haben wir, die Klasse 11c, an einem Projekt teilgenommen. Ananya aus Indien kam zu uns und berichtete von einigen interessanten Fakten und Erfahrungen aus ihrem Heimatland Indien und Singapur, wo sie studiert.
In der ersten Stunde sprach sie über die Geschichte und Geografie beider Länder, um uns Hintergrundinformationen zu geben. Aufgrund seiner Größe hat Indien eine enorme Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Im Vergleich dazu ist Singapur klein, hat aber dennoch viel zu bieten.
Am nächsten Tag konzentrierten wir uns mehr auf die Gesellschaft und Kultur. Zum Beispiel sprachen wir über die große Bandbreite an Sprachen, Festivals sowie über das politische und das Bildungssystem in beiden Ländern. Wir lernten auch die Unterschiede im Alltag in Indien und Singapur kennen, obwohl es einige kulturelle Ähnlichkeiten gibt.
Zuletzt probierten wir traditionelle indische Snacks, nachdem wir Anas Präsentation über Gewürze und Essen im Allgemeinen gehört hatten.
Diese Gelegenheit wurde uns nur durch das Programm „Europa macht Schule“ gegeben, bei dem internationale Studierende interaktive Präsentationen über ihre Heimatländer halten, um Wissen zu verbreiten und gegen Stereotypen anzukämpfen.
Überraschenderweise wussten wir nicht viel über beide Länder, aber dank Ana konnten wir nun diese fernen Ziele kennenlernen. Es war schön, sie hier zu haben, aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen, und es wäre eine Freude, wieder an einem solchen Projekt teilzunehmen.