Basketballturnier

– ein Spaß und Erfolg für die GvS-Schulteams

das Schulteam des WU Basketball hat am 10.7.2025 die Mannschaft des SV Bad Tölz zu einem Freundschaftsturnier in unsere Turnhalle eingeladen . Unter der Leitung von Frau Wiesnet wurden jeweils 4 Teams der 5.und 6. Klassen gebildet.
Schnelle Ballwechsel und faires Teamplay wurden den zahlreichen Zuschauern geboten. Nachdem „jeder gegen jedem Modus“ konnte jedes Team seine Fähigkeiten ausführlich zeigen. Souverän geleitet wurden die Spiele von den beiden Damen Nike Ilg und Miriam Gärner.
Gewonnen hat das Turnier Team I des GvS gefolgt von Team II unserer Schule.Platz 3 und 4 belegten die Teams des SV Bad Tölz.
Herzlichen Glückwunsch!
Auch 7 Schüler der 8.-10- Jahrgangsstufen zeigten ihre basketballerischen Fähigkeiten beim 3×3 Spiel. Hier sahen die Zuschauer schöne Spielzüge und taktische Raffinessen.
Bei den abschließenden Shoot-outs wurden erneut die Treffsicherheit einzelner Spieler hervorgehoben.
Das habt ihr toll gemacht !

Monika Wiesnet

Schülerzeitung/SchülerPodcast

Juli 2025: Podcast zum Thema
„Kriegsende 1945 in Bad Tölz – Ende des Schreckens oder erschreckendes Jubiläum?“
Einstieg ins Thema mit einem Zitat aus „Die Brücke“ (Manfred Gregor Dorfmeister)

Umfrage unter 11. Klässlern: 80 Jahre Kriegsende – über die Wichtigkeit des Erinnerns

Historischer Rückblick: Bad Tölz in der Zeit des Nationalsozialismus

Interview mit Herrn Christoph Schnitzer, Historiker und Journalist

Gespräch mit den Schülersprechern Kilian, Aviva, Moritz:
Jahre Kriegsende – wie wir heute unsere Demokratie schützen

Abschlussworte von Abba Naor beim Ge(h)denken (30.4.25)

Interview mit Herrn Abba Naor, Holocaust-Überlebender und Todesmarsch-Beteiligter

Lehrkräfte-Quiz: Wer spricht denn da?
Abschluss: Dorfmeister-Zitat

Externer Link zu Spotify

Wettkampferfolge der Klettermannschaft

„Mathematik zum Anfassen“ – ein Vortrag von Prof. Beutelspacher

Im Mai 2025 war Professor Dr. Albrecht Beutelspacher mit seinem Vortrag „Mathematik zum Anfassen“ zu Gast am Gabriel-von Seidl-Gymnasium.
Bekannt ist der emeritierte Professor der Mathematik durch die namensgleiche BR-Sendung „Mathematik zum Anfassen“, in der mathematische Alltagsprobleme populärwissenschaftlich behandelt werden. Daneben hat sich Beutelspacher um Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet der Mathematik verdient gemacht. Im Jahr 2002 gründete er in Gießen mit dem Mathematikum ein „Mathematik-Museum“, in dem Besucher an rund 200 Experimentierstationen aufgefordert sind, aktiv mathematische Erfahrungen zu sammeln und zu erleben.
Die zahlenreichen Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren interessante Aspekte der Mathematik in ungewöhnlicher Art. Zum Beispiel führte Herr Beutelspacher ein Pop-up-Modell des Dodekaeders vor, der sich in der Luft entfaltet. Außerdem demonstrierte er eindrucksvoll wie einfach die Berechnung von Multiplikationen sein kann. Dabei muss man nur die Schnittpunkte von Linien zählen und geordnet aufschreiben.

Am Ende des sehr kurzweiligen Vortrags zeigte Herr Prof. Beutelspacher dann noch seine Geschicklichkeit beim Basteln. So klebte er zwei Papierstreifen, die zwei Ringe bildeten, in einem 90°-Winkel zusammen. Dann zerschnitt er das Konstrukt und das Ergebnis war ein Quadrat. Damit demonstrierte er sehr eindrucksvoll die „Quadratur des Kreises“. Zum Abschluss wiederholte er das Experiment. Dabei klebte er die Papierstreifen zu zwei Möbiusbändern zusammen. Wichtig dabei ist, dass er einmal den Papierstreifen im Uhrzeigersinn verdrehte und einmal entgegen des Uhrzeigersinns. Das Ergebnis, nämlich zwei ineinander verschlungen Herzen, erstaunt und zeigt, wie Liebe zur Mathematik entstehen kann und für ewig bindet. Mathematik zum Anfassen eben!
Ruprecht Steinhübl / Christian Penzholz

Verantwortung tragen, Erinnerung bewahren

Verantwortung tragen, Erinnerung bewahren

Zeitzeuge Roman Haller zu Besuch am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz

„Die Jugend, die Jugend ist es, die eine Zukunft vor sich hat und die Verantwortung hat, dass sowas
nie mehr passiert.“

Mit diesen eindringlichen Worten begann Roman Haller seinen Besuch an unserer Schule am 24. März 2025. Nach der Filmvorstellung von Irena’s Vow, die wir als Q12 auf Englisch sehen durften, hatten wir die Möglichkeit, mit ihm in einer offenen und entspannten Gesprächsrunde über seine Geschichte zu sprechen. Sein Besuch war eine beeindruckende und bewegende Erfahrung, die uns allen die abscheulichen Gräueltaten des Nazi-Regimes auf tief gehende Weise näherbrachte und uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der Film basiert auf den Erinnerungen von Irena Gut-Opdyke und Haller bestätigte: Die dargestellten Ereignisse sind wahr. Die Geschichte, die uns der Film erzählte, spielte sich genauso ab. Während des Zweiten Weltkriegs entschied sich die junge polnische Haushälterin Irena, 12 Juden in einem
geheimen Raum im Keller des Hauses eines deutschen Majors zu verstecken. Sie riskierte ihr Leben, um Menschen zu retten – darunter auch Hallers Eltern.
Haller berichtete von der Zeit, die seine Eltern im Ghetto verbringen mussten. Rund 13.000 Menschen lebten dort auf engstem Raum, doch die größte Last war nicht die Raumnot, sondern die ständige Angst: die Angst vor Selektion, vor Deportation, vor dem Tod. Beide Elternteile wurden zur Zwangsarbeit gezwungen – sein Vater zu schweren Bauarbeiten, seine Mutter musste die Uniformen der Nazis in mühsamer Handarbeit waschen. Die Tätigkeiten hatten nichts mit ihren eigentlichen Berufen zu tun, doch sie mussten sich, wie viele andere Juden, fügen, um zu überleben.
Als sich die Situation weiter zuspitzte und es im Haus des Majors nicht mehr sicher war, ging Irena noch einen Schritt weiter: Sie versteckte die 12 Menschen in einem Wald bei Tarnopol (damals Polen/ heute Ukraine), in einem notdürftig eingerichteten Bunker. In diesem Bunker wurde Roman
Haller geboren – mit Hilfe eines ukrainischen Försters, da es keinen Arzt gab, dem sich Irena anvertrauen konnte. Doch die Geburt blieb nicht unumstritten, so diskutierten die 12 Versteckten wohl schon vor der Geburt über eine Abtreibung oder darüber, ob man das Kind nach der Geburt am Leben lassen solle. Hintergrund dieser Diskussionen war die Angst, durch das nicht vorhersehbare oder kaum beeinflussbare Verhalten entdeckt zu werden und somit den Nazis hilflos ausgeliefert zu sein. Am Ende entschied man sich dann glücklicherweise für das Leben Roman Hallers. Die Rettung kam kurz nach der Geburt: Die Rote Armee befreite die Gruppe und schenkte ihnen eine Zukunft.
Nach dem Krieg begannen für Hallers Eltern neue Herausforderungen. Wie viele andere Überlebende wollten sie Europa verlassen, am liebsten nach Amerika. Doch, wie uns Haller erzählte, war ein Visum schwer zu bekommen, und der Prozess dauerte bei manchen über zwölf Jahre lang. In der Zwischenzeit lebten sie in einem Auffanglager in München-Freimann, fanden eine Wohnung in München am Romanplatz und bauten sich ein neues Leben auf. Als das Visum nach drei Jahren endlich genehmigt wurde, war es wohl zu kurzfristig – sie blieben in München, bis zu ihrem Tod.
Und was wurde aus Irena? Lange Zeit wusste Haller nichts über ihr Schicksal. Erst in den 1990er Jahren bekam er überraschend einen Brief aus Los Angeles, wo Irena nun lebte. So fanden sie wieder zusammen, besuchten sich und hielten den Kontakt. Auch der Major, der Irena als Haushälterin beschäftigt hatte und sie schließlich unterstützte, blieb für Haller eine wichtige Figur. Er sah ihn nach dem Krieg als Großvater und freute sich immer, wenn er die Familie besuchte. Auf die Frage, warum der Major nach dem Krieg nicht als Nazi verhaftet wurde, erklärte Haller, dass der Major nachweislich üdisches Leben gerettet hatte. Er war im Ghetto lediglich für den Fuhrpark zuständig gewesen – für
Haller war er kein Täter, sondern ein Mensch, der, wenn auch beiden Seiten, geholfen hat. Besonders eindrücklich war der Moment, als Haller schilderte, wie seine Eltern nach der Befreiung mit den Deutschen umgingen. Misstrauen war überall. Wer war diese Person auf der Straße? Hatte sie etwas mit dem Leid der Familie zu tun? Seine Mutter wich jahrelang Uniformierten aus, wechselte die Straßenseite, sobald sie Polizisten sah. Erst mit der Zeit ließ die Angst nach. Hass jedoch, betonte
Haller, trugen seine Eltern grundsätzlich nicht in sich. Gedenkkultur und Erinnerung sind Haller auch heute noch ein wichtiges Anliegen. Er appellierte an uns, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Dabeisei es essenziell, sich nicht nur informieren zu lassen, sondern Informationen kritisch zu hinterfragen – besonders in unserer heutigen digitalen, schnelllebigen Welt.
Einen Satz wollte Haller uns zum Abschluss der Gesprächsrunde jedoch nicht vorenthalten und ich möchte diesen Ihnen, geehrte Leserinnen und Leser, sowie euch, liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, gerne ebenfalls mit auf den Weg geben. Er stammt von der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer, die sagte: „Wir sind alle gleich – es gibt kein christliches, muslimisches, jüdisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut.“

Fidel Schwichtenberg, Q12

Besuch der Gedenkstätte Dachau

Eindrücke von Schülern und Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe 2024

Am 17. April 2024 besuchten alle neunten Klassen wie jedes Schuljahr im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Gedenkstätte Dachau. Dort konnten die Schüler und Schülerinnen sich zunächst in der Ausstellung ein Bild von dem Konzentrationslager Dachau machen, bevor sie von ausgebildeten Kollegen und Kolleginnen des Effner-Gymnasiums Dachau eine Führung durch die Gedenkstätte bekamen.
Dieser Besuch der Gedenkstätte hinterließ einen nachhaltigen Eindruck auf unsere Schüler und Schülerinnen und ist damit ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Behandlung dieses dunklen Kapitels deutscher Geschichte.
Katharina Schambeck

Eindrücke von Schülern und Schülerinnen

Schon beim Ankommen bei der Gedenkstätte fiel uns das lebhafte Grün der Bäume vor der Anlage als starker Kontrast zu den leblosen, grauen Gebäuden auf. Beim Eintreten durch das Tor empfanden wir die bedrückende Stimmung, die in der Luft lag. Zunächst sahen wir uns die Ausstellung an, die u. a die Pläne der Anlage, Wertsachen der damaligen Insassen, Informationstafeln zur Geschichte der NS-Zeit umfasst. So konnten wir die Geschichte des KZ-Dachau sowie die Lebensbedingungen, unter welchen die Häftlinge litten, erfassen. Anschließend bekamen wir eine Führung, die uns vom Tor des Konzentrationslagers, über eine Baracke bis hin zum Krematorium leitete. Die Führung war sehr interessant und gut aufgebaut. Wir konnten auch unsere Fragen stellen, die umfassend beantwortet wurden. So war diese Exkursion für uns sehr lehrreich, an manchen Stellen aber auch emotional und bedrückend. Sie hat uns gezeigt, zu welch furchtbaren und grausamen Taten Menschen in der Lage sind, und uns noch einmal sehr bewusst gemacht, dass so etwas nie wieder passieren darf.

Emily Charlotte Horwarth und Annika Mang (9c)

Erfolg beim Landeswettbewerb Mathematik

Die anspruchsvollen Aufgaben des 25. Landeswettbewerbs Mathematik begeisterten in diesem Schuljahr auch drei Schüler des Gabriel-von-Seidl Gymnasiums so sehr, dass sie in ihrer Freizeit äußerst ausdauernd über den geometrischen und zahlentheoretischen Herausforderungen brüteten. Die Anforderungen dieses Wettbewerbs sind mit einer Bayerischen Meisterschaft in einer Sportart vergleichbar.

In der ersten Runde trat Freya Werner (9a) als Einzel-Knoblerin an. Sie erhielt gute 9 von 16 möglichen Punkten und konnte einen 3. Preis erreichen. Als Team traten auch Jonas Grandy (10b) und Christoph Strickstrack (10a) an. Gemeinsam konnten sie sich über 13 Punkte freuen. Damit verbunden war die Zulassung zur anspruchsvollen 2. Runde des Wettbewerbs.

In dieser 2. Runde trat Jonas dann alleine an. Er konnte zu drei Aufgaben eine gute Lösung abgeben. Von den Korrektoren bekam er viel Lob für seine eleganten und vollständigen Lösungen. Insgesamt konnte Jonas 10,5 von 12 möglichen Punkten erreichen. Dies ist eine Spitzenleistung, wenn man bedenkt, dass er damit zu den besten 60 Mathematikern in Bayern gehört!
Verbunden mit dieser Leistung ist einerseits die Teilnahme an einem mehrtägigen mathematischen Seminar mit spannenden Themen und Referenten und andererseits der Titel „Landessieger Mathematik Bayern 2023“.

Zu dieser besonderen Leistung gratuliert die Fachschaft Mathematik ganz herzlich!

OStD H. Küst freut sich mit dem erfolgreichen Schülern Jonas Grandy über seine Leistungen beim 25. Landeswettbewerb Mathematik:

Mitmachen lohnt sich und im Team kann man viel schaffen: Mach doch auch DU im nächsten Schuljahr mit! Informationen zum Wettbewerb sowie die Aufgaben und die Lösungen der ersten Runde findet man unter www.lwmb.de.

Christian Penzholz

Willkommen am GvS

Herzlich Willkommen am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz. Diese Homepage ist höchstwahrscheinlich 2026 online.