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Januar 13 (12:00 a.m.)
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Januar 16 (12:00 a.m.)
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Besuch der bayerischen Staatskanzlei
/in Aktuelles, PuGAm 4. Dezember 2025 durfte die Klasse 10a des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums, zusammen mit unseren Lehrern Herr Aschauer und Herr Köpf, die bayerische Staatskanzlei in München besuchen. Um 8.00 Uhr startete unsere Exkursion am Tölzer Bahnhof, von wo aus wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach München fuhren.
An der Staatskanzlei angekommen, erfuhren wir, dass wir den Tag im wunderschönen Prinz-Carl-Palais verbringen würden, wo wir ein kleines Frühstück erhielten und im Anschluss spannende und informative Vorträge zur Öffentlichkeitsarbeit und der Pressearbeit der Staatskanzlei, der Europapolitik des Freistaates Bayern und zur Filmpolitik, insbesondere mit Bezug auf Social Media und die bayerischen Filmpreise, zu hören bekamen. Anschließend durften wir ein Mittagessen in der Kantine der Staatskanzlei genießen.
Danach erhielten wir einen kleinen Einblick in das Hauptgebäude der Staatskanzlei und durften bei einer Führung die Orangerie mit Blick auf den winterlichen Hofgarten, den Kuppelsaal und den Sitzungssaal des bayerischen Kabinetts besichtigen.
Zum Abschluss dieses lehrreichen und gelungenen Tages wurden in einem Quiz noch unser Wissen und die neu gewonnenen Erkenntnisse auf die Probe gestellt.
(Laura Weindauer 10a)
Besuch des Storytellers
/in Aktuelles, EnglischBesuch des Storytellers Jim Wingate (Unterstufe und Deutschklasse)
Am Freitag, den 12. Dezember, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie unsere Deutschklasse eine spannende Schulstunde mit dem walisischen Storyteller Jim Wingate, der eigentlich ein Schotte ist.
Nach einer herzlichen Begrüßung mit Handschlag entführte Jim das junge Publikum mit Geschichten in andere Länder und Zeiten. Obwohl Jim nur Englisch spricht, konnten ihn alle problemlos verstehen! Wir hörten von einem Fischer, der vom Winde verweht wurde, einem verwirrten Adler und einem König, der sich nicht waschen wollte.
Interaktivität ist bei Jim ein Muss! Mit seinem berühmten „Mach mit!“ forderte er die Kinder auf, sich aktiv an den Geschichten zu beteiligen. Seine ausdrucksstarke Mimik und Gestik sowie die Einbindung des Publikums machten jede Erzählung lebendig und fesselnd.
What a fun lesson! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
(FS Englisch, Bettina Brunner)
Infoabend – Einführungsklasse
/in Aktuelles, Beratungslehrkraft, UncategorizedAbschlussveranstaltung der Europäische Janusz Korczak Akademie e.V.
/in Aktuelles, Geschichte/Sozialkunde, Kultur„Erinnerung leben – Zivilcourage zeigen“ am 2. Dezember im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Von Katharina Schambeck
Diese Veranstaltung blickte auf die Ergebnisse der Reihe zurück, bot Raum für Begegnung und Austausch und setzte ein gemeinsames Zeichen für die Zukunft einer aktiven Erinnerungskultur.
Im Rahmen der ganzjährigen EJKA-Veranstaltungsreihe „Erinnerung leben – Zivilcourage zeigen“ wurde der Film „Irena‘s Vow“ gezeigt. Im Mittelpunkt steht eine Polin, die mehrere Jüdinnen und Juden versteckt und somit vor dem Holocaust gerettet hatte. Der Film zeigt, wie wichtig Zivilcourage ist, und wie viel ein einziger Mensch bewirken kann. Mit dem Film sollen vor allem Jugendliche für Geschichte und Erinnerungsarbeit sensibilisiert werden. In der Abschlussveranstaltung wurde auch diskutiert, wie die Erinnerungsarbeit der Zukunft aussieht – wie Jugendliche erreicht werden können, auch wenn es keine Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mehr gibt.
Das Programm begann mit einem Grußwort der Staatsministerin Ulrike Scharf, sie betonte u.a.:
„Wir halten Auschwitz im Bewusstsein – um der Opfer willen, um unserer Verantwortung willen. Die Vergangenheit mahnt uns, zu welchem Unrecht der Mensch fähig ist. Das Leid, das den Menschen in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern angetan wurde, trifft uns mitten ins Herz. Umso wichtiger ist das Gedenken. Erinnern heißt begreifen, was war, was ist, was werden kann.“
Die Präsidentin der EJKA, Eva Haller, erklärte im Anschluss: „Das Projekt ´Erinnerung leben – Zivilcourage zeigen‘ hat uns viele Facetten der erlebten Geschichte gezeigt. Besonders wichtig waren die Begegnungen und die Gespräche zwischen den Generationen. Die Fackel der Erinnerung wird weitergetragen als Mahnung, Auftrag und Hoffnung.“
Es folgten Beiträge der Kooperationspartner, wie z. B. des BLLV, Vertreter von Volkshochschulen, und die Tanzvorstellung einer ukrainischen Schülergruppe. Katharina Schambeck und Fidel Schwichtenberg (Q13), als Vertreter des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums, blickten in ihrem Redebeitrag zunächst auf den Besuch von Roman Haller im letzten Jahr zurück. Sowohl der Film „Irena‘s Vow“ als auch das Gespräch mit Herrn Haller hatte unsere Schülerschaft sehr beeindruckt.
Im Weiteren gaben sie einen Überblick über die so nachhaltigen Veranstaltungen an unserem Gymnasium, wie u.a. den Besuch von Professor Wolfssohn, das Zeitzeugengespräch mit Abba Naor mit dem anschließenden Schweigemarsch anlässlich der Erinnerung an den Todesmarsch in Bad Tölz 1945, um schlussendlich auf das zukunftsweisende Pflanzen des Korbinian Aigner Apfelbaumes in unserem Schulhof zu verweisen.
Weihnachtsbasar am 29.11.2025
/in Aktuelles, GemeinsamAfrikaWeihnachtskonzert
/in Aktuelles, Musik, UncategorizedSchüleraustausch mit Texas
/in Aktuelles, AustauschServus y’all! Schüleraustausch mit Texas – Schule mal anders!
Alle zwei Jahre heißt es am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz: Howdy, Texas! Unsere langjährige Partnerschaft mit der Timber Creek High School und der Keller High School in Fort Worth, Texas eröffnet Schülerinnen und Schülern einzigartige Einblicke in das amerikanische Leben – unterstützt vom German American Partnership Program (GAPP).
Während ihres Aufenthalts vertiefen die Teilnehmenden nicht nur ihr Englisch im Alltag, sondern wachsen auch sprachlich richtig über sich hinaus: An den High Schools halten sie eigene Präsentationen zu Themen wie „The German School System“, „Bavarian Traditions“ oder „Most Famous German Sights and Popular Things to Do“ – und werden damit selbst zu Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschaftern.
Dazu kommen echte Highlight-Erlebnisse: Besuche der historischen Fort Worth Stockyards, ein Blick hinter die Kulissen im Dallas Cowboys Stadion (NFL) und gemeinsame Abende bei Spielen der Dallas Stars (NHL) oder Dallas Mavericks (NBA).
Beim Gegenbesuch in Bayern stehen Ausflüge ins Salzbergwerk Berchtesgaden und an den Königssee auf dem Programm – und natürlich jede Menge gemeinsamer Erfahrungen, die verbinden.
Der Austausch fand bereits in den Jahren 2018, 2023 und 2025 statt – und sorgt jedes Mal für neue Freundschaften, spannende Eindrücke und Erinnerungen fürs Leben.
Christine Brunner – Markus Zimmermann
Burkina Basar 2025
/in Aktuelles, GemeinsamAfrikaBurkina Vernisage
/in Aktuelles, GemeinsamAfrika, UncategorizedEinblick in die Justiz – Besuch im Münchner Amtsgericht
/in Aktuelles, Wirtschaft und RechtMitte Oktober hatten vier elfte Klassen sowie einige interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler die Gelegenheit, das Amtsgericht München zu besuchen. Nach einer freundlichen Begrüßung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine spannende Einführung von Frau Richterin Mehner und ihrer Kollegin. Dabei ging es nicht nur um den Ablauf von Strafprozessen, sondern auch um die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Justiz. Besonders beeindruckend war die Offenheit, mit der die beiden Juristinnen auf Fragen der Schülerinnen und Schüler eingingen – von der Ausbildung zur Richterin bis hin zu den Anforderungen an Rechtsreferendare.
Im Anschluss konnten die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Gerichtsverhandlungen teilnehmen. Die Bandbreite der verhandelten Fälle reichte von Raub und Körperverletzung bis hin zu Diebstahl und Drogenmissbrauch. Viele waren überrascht, wie realitätsnah und zugleich diszipliniert die Abläufe im Gerichtssaal sind – eine Ordnung, auf die Frau Richterin Mehner ausdrücklich hinwies.
Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den oft herausfordernden Alltag am Gericht: kurzfristige Krankmeldungen, fehlende Schöffen oder abgesagte Verfahren gehören dort ebenso zur Realität wie die sorgfältige Vorbereitung jeder Verhandlung.
Zum Abschluss der Exkursion bot sich noch einmal Gelegenheit, mit Mitarbeitenden des Amtsgerichts ins Gespräch zu kommen. Offene Fragen aus den Verhandlungen konnten so direkt beantwortet werden – ein spannender Abschluss eines eindrucksvollen Vormittags, der sicherlich bei vielen das Interesse an juristischen Themen geweckt hat.
WR-Kurs 13 in Begleitung von Frau Reiser
Klasse 11c und 11 d in Begleitung von Herrn Fröhlich
Fachschaft/Wirtschaft
Reiser/Fröhlich/Onischke
Selbsterkundung und Zusammenwachsen
/in Aktuelles, BerufsorientierungDie Orientierungstage der 12. Jahrgangsstufe in Benediktbeuern
Von Veronika Moosmair, Q12
Das neue Schuljahr hat begonnen – und für uns die 12. Jahrgangsstufe. Auch das Abitur rückt in greifbare Nähe und die Frage nach der Zukunft taucht auf. Was mache ich nach dem Abitur? Welchen Beruf möchte ich ausüben? Die Orientierungstage, die wir von Mittwoch, den 24.09.2025, bis Freitag, den 26.09.2025, in Benediktbeuern verbringen durften, sollten uns bei genau diesen Lebensentscheidungen helfen und uns auch als Jahrgangsstufe mehr zusammenwachsen lassen. Am Mittwoch setzten wir uns in unseren ABO-Gruppen (die Gruppen, in denen wir das Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung absolvieren) mit unseren Werten auseinander. Wir ordneten Werte entsprechend unseren Prioritäten und jeder dachte auch individuell über die eigenen Werte nach. Zum Abschluss machten wir mit unserer ABO-Gruppe ein Spiel zum Teambuilding. Wir besprachen auch, welche Werte bei solchen Gruppenaufgaben essentiell sind.
Teambuilding
Nach dem Abendessen fand der Alumni-Abend in Form von Gesprächen mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums statt. Wir konnten aus einer Vielzahl an verschiedenen Bereichen (z.B. Notfallrettung, Polizei, Umweltingenieurwesen, Informatik, Psychologie, Design, Kulturwirtschaft) unsere Workshops wählen. Die Gespräche waren sehr hilfreich. Man erfuhr etwas über die Werdegänge der Referentinnen und Referenten sowie die Themen und Fächer in Studium oder Ausbildung. Es war sehr interessant, die verschiedenen Lebensentwürfe zu erfahren und so auch für das eigene Leben neue Ziele oder Ideen zu entwickeln beziehungsweise zu konkretisieren.
Im Gespräch mit den Rettungssanitätern
Unseren Informationsreichen Tag beendeten wir mit der „Guten Nacht“, einem Angebot des Aktionszentrums mit meditativen Impulsen für unser Leben. Am nächsten Tag standen für uns zwei Workshop-Runden auf dem Programm. Es gab Workshops zur Bewältigung von Krisen, zu den eigenen und zwischenmenschlichen Grenzen und deren Überwindung, zum Leben in Beziehungen, zur Politik, zum Streiten bzw. zum Umgang mit Konflikten und zum Klimawandel. Abends konnten wir uns aussuchen, ob wir an einem Spieleabend, einer Klosterführung, einer Traumreise, einer Nachtwanderung, einer Infoveranstaltung zum Freiwilligendienst im Ausland oder dem Klettern teilnehmen wollten. Nach diesem Programm blieb uns Freizeit, die wir wieder mit Spielen, Tischtennis, Billard und sehr unterhaltsamen Gesprächen verbrachten. Dabei war sehr schön, dass wir neben unseren Freunden auch Zeit mit anderen Mitschülerinnen und Mitschülern verbrachten, die man sonst nur vom Sehen kannte. Um 22.30 Uhr wurde wieder die „Gute Nacht“ angeboten.
Der Freitag war erneut der beruflichen Orientierung gewidmet. Bevor wir in die
Orientierungstage gestartet waren, hatten wir in einem Mebis-Selbstlernkurs einige Arbeitsaufträge bearbeiten sollen. Wir hatten u.a. eine Mind-Map mit unseren Interessen, Begabungen, Zielen, Werten, Hobbies und Berufsideen erstellt sowie einen Interessenstest durchgeführt. Über die Ergebnisse tauschten wir uns in den ABO-Gruppen untereinander und mit unseren ABO-Lehrkräften aus. Zum Schluss durften wir einen Brief an unser Zukunfts-Ich mit unseren derzeitigen Gedanken, Berufs- und Zukunftsvorstellungen und Zielen, aber auch Sorgen, Wünsche und Hoffnungen im Hinblick auf die Qualifikationsstufe und das Ende der Schulzeit verfassen, den wir in zwei Jahren mit unserem Abiturzeugnis zurückerhalten werden. Ich freue mich jetzt schon darauf, den Brief in zwei Jahren zu lesen. Die Orientierungstage waren ein gelungener Einstieg in die 12. Jahrgangsstufe, denn wir konnten unsere Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch uns selbst besser kennenlernen, hatten gemeinsam viel Spaß und wuchsen auch als Jahrgangsstufe mehr zusammen. Zudem gewannen wir neue Eindrücke und Informationen für unser zukünftiges Leben und unseren Beruf. Vor allem die Workshops aber auch der gemeinsame Austausch in den ABO-Gruppen und mit unseren Freunden waren dabei sehr hilfreich. Die Orientierungstage waren eine schöne und gewinnbringende Erfahrung mit der gesamten Jahrgangsstufe.
Exkursion an den Erinnerungsort BADEHAUS
/in Aktuelles, Geschichte/Sozialkunde, KulturUnsere Exkursion an den Erinnerungsort BADEHAUS in Waldram
Von Melanie Lorenz und Veronika Moosmair (Q 12)
Am Mittwoch, den 23. Juli 2025, unternahmen die 11.Klassen angebunden an die sogenannte „Verfassungsviertelstunde“ und im Rahmen der Demokratieerziehung mit Lehrkräften unterschiedlicher Fächer eine Exkursion zum BADEHAUS in Waldram bei Wolfratshausen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht, wie der Name zunächst vermuten lässt, um ein Schwimmbad, sondern um einen Erinnerungsort, der die Geschichte des 2. Weltkriegs und die Nachkriegszeit im ehemaligen Föhrenwald beleuchtet.
Nachdem wir in einer vorausgehenden Unterrichtsstunde von unseren Lehrkräften in einer Verfassungsviertelstunde auf den Besuch vorbereitet worden waren, wurden wir klassenweise durch das 2018 eröffnete Museum geführt. Das BADEHAUS war ein Haus mit einem jüdischen Ritualbad, einer „Mikwe“, d.h. ein ritueller Ort zur Waschung für sogenannte Displaced Persons (DPs), also Juden, die nach dem Krieg keine Heimat mehr hatten. Die Zeit, in der Föhrenwald als Auffanglager für die DPs verwendet wurde, stellt jedoch nur eine von drei Zeitschichten dar, die diesen Ort geprägt haben. Deshalb führte unsere Zeitreise durch drei zentrale Räume: Im ersten Raum erfuhren wir mehr über das ehemalige Badehaus selbst, das in der NS-Zeit ab 1940 Teil eines großen Barackenlagers war. Viele Menschen, die hier lebten, waren Opfer von Zwangsarbeit. In Munitionsfabriken mussten diese Rüstungsarbeiter ihre Gesundheit im Dienst für die NS riskieren, da die Arbeit mit der Munition und den Chemikalien gefährlich war. Die Gebäude selbst waren deshalb so unauffällig wie möglich gehalten, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der regionale Bezug machte das Thema für viele greifbarer, es wurde klar, dass die Verbrechen nicht nur irgendwo stattfanden, sondern ganz in der Nähe unseres heutigen Alltags. Im zweiten Raum wurde uns über das jüdische Leben in Föhrenwald berichtet. Dieses begann erst nach dem 2.Weltkrieg, als das Lager unter den amerikanischen Befreiern zum Auffanglager für die Überlebenden des Todesmarschen sowie der jüdischen DPs umfunktioniert wurde. Diese Personen fanden in Föhrenwald ein neues Zuhause.
Das dritte Zimmer zeigt den Zeitabschnitt ab 1956, als die katholische Kirche das Gebiet des Lagers aufkaufte und als neue Heimat für katholische Heimatvertriebene verwendete. Beeindruckend waren für viele auch die Zeitzeugengespräche und Originalberichte, die per Audio oder Video präsentiert wurden. Auch der Außenbereich war spannend zu sehen, da dort
Fotos ausgestellt waren, die Kinder im jüdischen Displaced Persons Lager und Kinder in der Zeit Waldrams im Vergleich zeigten. Nach der Führung durften wir uns im Museum
selbstständig umsehen und weitere Eindrücke sammeln. Zum Abschluss wurde eine Dokumentation gezeigt, in der auch eine Zeitzeugin zu Wort kam. Sie beleuchtete das Leben der DPs nach dem Krieg und wie sie trotz allem versuchten, in Waldram ein neues Zuhause aufzubauen.
Der Tag bot uns interessante Einblicke in die belebte und vielfältige Geschichte Föhrenwalds bzw. Waldrams. Dieser Ort war geprägt von Zwangsarbeit und Unterdrückung in der NS-Zeit, wurde aber nach dem 2. Weltkrieg zu einer neuen Heimat für die DPs und später für die katholischen Heimatvertriebenen. Diese gegensätzliche Verwendung des Ortes und auch die damit einhergehende Veränderung der Straßennamen bzw. letztendlich auch des Ortsnamens waren spannend zu sehen, und auch, wie sich dieser Ort innerhalb von 20 Jahren so tiefgreifend verändert hat. Diese Exkursion mit Bezug zu den regionalen Ereignissen rund um das Kriegsende war ein gelungener und bereichernder Ausflug für das Erinnern und gegen das Vergessen, insbesondere, da sich das Ende des 2. Weltkriegs in diesem Jahr zum 80. Mal jährt.