Besuch des Storytellers

Besuch des Storytellers Jim Wingate (Unterstufe und Deutschklasse)
Am Freitag, den 12. Dezember, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie unsere Deutschklasse eine spannende Schulstunde mit dem walisischen Storyteller Jim Wingate, der eigentlich ein Schotte ist.


Nach einer herzlichen Begrüßung mit Handschlag entführte Jim das junge Publikum mit Geschichten in andere Länder und Zeiten. Obwohl Jim nur Englisch spricht, konnten ihn alle problemlos verstehen! Wir hörten von einem Fischer, der vom Winde verweht wurde, einem verwirrten Adler und einem König, der sich nicht waschen wollte.
Interaktivität ist bei Jim ein Muss! Mit seinem berühmten „Mach mit!“ forderte er die Kinder auf, sich aktiv an den Geschichten zu beteiligen. Seine ausdrucksstarke Mimik und Gestik sowie die Einbindung des Publikums machten jede Erzählung lebendig und fesselnd.
What a fun lesson! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
(FS Englisch, Bettina Brunner)

Englisch verbindet – Ein besonderes Projekt in der Bibliothek

Im Rahmen eines kleinen Schulprojekts trafen sich kürzlich eine unserer 11. Klassen und eine 5. Klasse in der Schulbibliothek, um gemeinsam Englisch zu lernen – mit viel Spaß und Teamgeist!

Zum Einstieg traten jeweils ein Fünftklässler und ein Elftklässler in einem spannenden USA-Quiz gegeneinander an. Mit Fragen zur Landeskunde konnten die Älteren ihren Wissensvorsprung knapp behaupten und gewannen das Quiz nur mit einem kleinen Vorsprung.

Im Anschluss arbeiteten gemischte Teams aus zwei bis drei Schüler:innen zusammen. Gemeinsam lasen sie Texte über typische Aktivitäten in den USA, lernten neue Vokabeln und erklärten sich gegenseitig die Inhalte. Die Elftklässler schlüpften dabei in die Rolle der Lehrkräfte und halfen mit ihrem Wissen, die Themen greifbar zu machen.

Zum Abschluss verfassten die Kleingruppen kreative Texte über deutsche Städte – natürlich auf Englisch. Diese wurden anschließend vorgelesen, und die anderen Gruppen mussten erraten, um welche Stadt es sich jeweils handelte.

Ein rundum gelungenes Projekt, das zeigte, wie Lernen über Jahrgangsstufen hinweg gelingen kann – mit gegenseitiger Unterstützung, Neugier und einer großen Portion Freude!

Theaterbesuch der 11. Jahrgangsstufe im Amerikahaus München

Anfang April hatten freiwillige Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, gemeinsam eine Theateraufführung im Amerikahaus München zu besuchen. Auf dem Spielplan stand William Shakespeares Komödie A Midsummer Night’s Dream – ein Klassiker der Weltliteratur, der an diesem Abend in einer modernen und äußerst humorvollen Inszenierung gezeigt wurde.

Der Ausflug begann mit einem gemeinsamen Essen, bevor es anschließend ins Theater ging. Die Inszenierung selbst überraschte durch ihren kreativen Zugang zum Stoff: Mit viel Witz, überzeichneter Mimik und Gestik sowie modernen Elementen wurde die bekannte Geschichte rund um Liebeswirren, Elfen und magische Verwechslungen neu erzählt. Das Stück sorgte für viele Lacher im Publikum und zeigte, wie zeitlos und vielseitig Shakespeares Werke auch heute noch sein können.

Indien im Klassenzimmer der 11c

Manchmal können Unterrichtsstunden ziemlich repetitiv und trocken sein, weil man nur aus Büchern lernt. Um dieses Problem zu überwinden, haben wir, die Klasse 11c, an einem Projekt teilgenommen. Ananya aus Indien kam zu uns und berichtete von einigen interessanten Fakten und Erfahrungen aus ihrem Heimatland Indien und Singapur, wo sie studiert.

In der ersten Stunde sprach sie über die Geschichte und Geografie beider Länder, um uns Hintergrundinformationen zu geben. Aufgrund seiner Größe hat Indien eine enorme Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Im Vergleich dazu ist Singapur klein, hat aber dennoch viel zu bieten.

Am nächsten Tag konzentrierten wir uns mehr auf die Gesellschaft und Kultur. Zum Beispiel sprachen wir über die große Bandbreite an Sprachen, Festivals sowie über das politische und das Bildungssystem in beiden Ländern. Wir lernten auch die Unterschiede im Alltag in Indien und Singapur kennen, obwohl es einige kulturelle Ähnlichkeiten gibt.

Zuletzt probierten wir traditionelle indische Snacks, nachdem wir Anas Präsentation über Gewürze und Essen im Allgemeinen gehört hatten.

Diese Gelegenheit wurde uns nur durch das Programm „Europa macht Schule“ gegeben, bei dem internationale Studierende interaktive Präsentationen über ihre Heimatländer halten, um Wissen zu verbreiten und gegen Stereotypen anzukämpfen.

Überraschenderweise wussten wir nicht viel über beide Länder, aber dank Ana konnten wir nun diese fernen Ziele kennenlernen. Es war schön, sie hier zu haben, aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen, und es wäre eine Freude, wieder an einem solchen Projekt teilzunehmen.