Eindrücke zur Ausstellung „Momente aus Burkina Faso“

von Anita Bittner und Julia Rau
Das P-Seminar „Menschen in sozialen Berufen und im Ehrenamt“ durfte in diesem Schuljahr bei verschiedenen Exkursionen bereits einige Institutionen mit faszinierenden Menschen kennenlernen, die sich sozial engagieren und ihre Tätigkeit als echte Berufung verstehen.

Sie alle tragen mit vielen innovativen Ideen und menschlicher Wärme dazu bei, dass Menschen am Rande unserer Gesellschaft aufgefangen werden und ihren Platz im Leben finden. Für das P-Seminar besteht neben dem Kennenlernen dieser sozialen Berufe im Dokumentieren ihrer Eindrücke eine wichtige Aufgabe. Hierzu zählt auch die Begegnung mit Walter Korn, dessen Ausstellung „Momente aus Burkina Faso“ mit Porträt-Aufnahmen von Menschen anlässlich des 30-jährigen Bestehens unseres Burkina-Faso-Vereins den Weihnachtsbasar Anfang Dezember ergänzte. Das Gespräch mit ihm wurde von einem Teilnehmer des P-Seminars, Valentin Beyreiß (11d), zu einem kurzen Videobeitrag zusammengestellt, den Sie hier gerne abrufen können:

https://www.youtube.com/watch?v=iBn0asp8Q7E

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars schildern hier ihre Eindrücke zu Walter Korn und seinen Bildern:

Wie habt Ihr die Begegnung mit Walter Korn erlebt?
„Herr Korn ist ein sehr inspirierender Mensch. Die Liebe und die Zeit, die er in sein Projekt „NALA“ steckt, sind unglaublich. Er macht es, und das macht einen Unterschied – er bewegt etwas. Und daran sollte sich jede und jeder ein Beispiel nehmen.“
„Die Begegnung mit Walter Korn habe ich als sehr offen und authentisch empfunden. Er hat ruhig und respektvoll über seine Arbeit gesprochen und deutlich gemacht, dass ihm die Menschen vor der Kamera wichtig sind und nicht nur das Bild selbst.“

Welchen Eindruck habt Ihr von den Menschen in Burkina Faso?
„Zu sehen, wie die Menschen aus Burkina Faso so wundervoll strahlen, lachen und lächeln, hat mich sehr berührt. Trotz der widrigen Umstände schätzen diese Menschen das Leben so sehr. Das zeigt uns, dass wir alle zu schätzen lernen sollten, was für ein privilegiertes Leben wir hier in Deutschland führen.“


„Die Ausstellung von Walter Korn hat mir ein sehr menschliches und lebendiges Bild von Burkina Faso vermittelt. Die Fotos zeigen Menschen, die trotz schwieriger Lebensbedingungen Würde, Zusammenhalt und Lebensfreude ausstrahlen.“
Welches Bild hat euch besonders berührt und warum?
„Am meisten hat mich das Bild mit der Schülerin, die dank einer LED-Taschenlampe in der Dunkelheit ein Schulbuch lesen kann, beeindruckt. Das zeigt uns, dass die Schülerinnen und Schüler in Burkina Faso sehr dankbar sind, dass sie die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden.“
„Am meisten hat mich das Bild beeindruckt, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die im Moment der Aufnahme erfahren hat, dass ihr HIV-Test positiv ausgefallen ist…“
„Besonders berührt haben mich die Porträts, weil man in den Gesichtern sowohl Herausforderungen als auch Hoffnung erkennen konnte. Diese Fotos haben mir gezeigt, dass Burkina Faso als Land nicht nur durch Armut definiert ist, sondern vor allem durch die Menschen und ihre Stärke.“