Katholische und Evangelische Religionslehre

Das Fach

Was gibt Halt? Was trägt in Krisen? Wie gelingt ein respektvoller Umgang mit anderen, die anders glauben oder denken?
Der Religionsunterricht bietet Raum für diese großen und zugleich persönlichen Fragen – mit Offenheit, Tiefe und Gelegenheit zum Austausch.
In einer Welt, die immer schneller und vielfältiger wird, ist Orientierung gefragt. Der Religionsunterricht schafft einen Ort zum Nachdenken, Innehalten, Fragenstellen – ebenso wie zum Suchen und Finden.
Dabei werden nicht nur die biblischen Grundlagen des christlichen Glaubens vermittelt, sondern auch andere Religionen, Weltanschauungen und aktuelle ethische Fragestellungen in den Blick genommen.
In guter Zusammenarbeit – im Miteinander der evangelischen und katholischen Fachschaften – steht das Ziel im Mittelpunkt, Wissen über Religionen zu vermitteln, Horizonte zu erweitern und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben zu fördern.
Im Religionsunterricht gehen Herz und Verstand Hand in Hand: Lesen und Diskutieren, kreatives Gestalten, die Beschäftigung mit Kunst, Musik und Literatur, das Kennenlernen religiöser Feste im Jahreskreis sowie Zeiten der Stille und spiritueller Erfahrung gehören dazu.
Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um Haltung: um Empathie, Toleranz, Verantwortungsbewusstsein und den Mut, Position zu beziehen.
Religionslehre ist mehr als ein Unterrichtsfach – sie ist Teil einer wertorientierten Schulkultur. Ziel ist es, Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und eine Gemeinschaft zu fördern, in der Vielfalt als Bereicherung erfahren wird.

Fachschaftsleitungen

Kathrin Gunst (Evangelische Religionslehre)
Elisabeth Willis (Katholische Religionslehre)

Lehrwerke

Evangelische Religionslehre
Ortswechsel PLUS (alle Jahrgangsstufen)

Katholische Religionslehre
Religion vernetzt PLUS (5. – 9. Jahrgangsstufe)
Leben gestalten (10./11. Jahrgangsstufe)

Schulaufgaben

5. – 10. Jgst.: nur kleine Leistungsnachweise

12. und 13. Jgst., grundlegendes Anforderungsniveau: jeweils eine Schulaufgabe in 12/1, 12/2 und 13/12.

und 13. Jgst., erhöhtes Anforderungsniveau: jeweils eine Schulaufgabe in 12/1, 12/2 und 13/1 und 13/2

Auf Antrag steht der katholische oder evangelische Religionsunterricht auch Schülerinnen und Schülern anderer Bekenntnisse (z. B. orthodoxen) sowie konfessionslosen Schülerinnen und Schülern offen. Ein Wechsel während der Schullaufbahn ist möglich, erfolgt aber in der Regel nur zum Ende des Schuljahres, außer bei Vorliegen wichtiger Gründe.
Bei Fragen stehen Ihnen die Fachschaftsleitungen gerne zur Verfügung.

Die Abmeldung vom Religionsunterricht erfolgt nach festgelegten Bestimmungen. Die Abmeldung bedarf der schriftlichen Willenserklärung der Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerin bzw. des volljährigen Schülers (vgl. § 27 Abs. 3 Satz 1 BaySchO). Ein entsprechendes formloses Schreiben ist an die Schulleitung zu richten. Die Abmeldung muss spätestens am letzten Unterrichtstag des Schuljahres mit Wirkung ab dem folgenden Schuljahr erfolgen. Eine spätere Abmeldung ist nur aus wichtigem Grund zulässig.

Exkursionen

  • 5. Jahrgangsstufe: Besuch der Ortskirchen
  • 7. Jahrgangsstufe: Besuch einer Moschee
  • 9. Jahrgangsstufe: Besuch einer Synagoge
  • 12. Jahrgangsstufe: Tage der Orientierung

Schulpastorale Angebote

  • Ökumenische Schulgottesdienste (Jahresanfang und – schluss, Weihnachtsgottesdienst, vorösterlicher Gottesdienst, Abiturgottesdienst)
  • Abendlob am Tag vor der ersten schriftlichen Abiturprüfung für die ganze Schulgemeinschaft (Abiturientinnen und Abiturienten, Lehrkräfte und Schulpersonal, Eltern und Angehörige)
  • Frühschichten als meditativer Einstieg in den Tag mit anschließendem gemeinsamen Frühstück
  • Besondere Unterrichtsstunden und achtsame Pausen im Raum der Stille
  • Adventkranz in der Adventszeit