Geschichtliches
Städtische Realschule 1921
Das Schulgebäude im Jahr 1926
Schon im Jahre 1864 war eine private Lateinschule in Tölz entstanden, die aber bald wieder aufgegeben wurde.
Seit dieser Zeit befasste sich der Stadtmagistrat wiederholt mit der Gründung einer Mittelschule.
Ende Dezember 1920 trat Bürgermeister Stollreiter an den Guardian des Franziskanerklosters mit dem Ersuchen heran, das Kloster möchte in seinen Räumen einen Unterrichtskurs für Latein- und Realschüler eröffnen, in welchem diese für den späteren Eintritt in eine anderen höheren Lehranstalt vorbereitet werden sollten. Die Verhandlungen führten dazu, dass der Unterrichtskurs mit Beginn des neuen Schuljahres im Mai 1921 eröffnet wurde.
Der 1. Kurs umfasste 7 Schüler: 6 Realschüler von Tölz und 1 Lateinschüler von der Bibermühle.
Oberrealschule 1948-65
1948 wurde die Oberschule i.E. (seit 1938) zur Oberrealschule
Gymnasium Bad Tölz 1965-99
Ausschnitt aus dem Tölzer Kurier von 1965
Neuer Name für Oberrealschule
Bad Tölz – Mit Wirkung vom 1. August werden alle Höheren Schulen in Bayern als Gymnasien bezeichnet. Die einzelnen Schulgattungen werden durch entsprechende Zusätze unterschieden. So entspricht nunmehr der bisherigen Ober-realschule die Bezeichnung „Mathematisch-naturwissen-schaftliches Gymnasium“ und dem bisherigen Realgymnasium die Bezeichnung „Neusprachliches Gymnasium“. Wie im Jahresbericht bereits mitgeteilt, führt die Tölzer Höhere Schule von nun ab die Bezeichnung „Gymnasium Bad Tölz – Mathematisch-naturwissenschaftliches und Neusprachliches Gymnasium“, eine weitere Namensgebung war nicht notwendig, da die Kreisstadt nur ein Gymnasium besitzt.
Ein Foto vom Kollegium aus dem Jahr 1966:

Josef Frei, Walter Dorn Josef Auer, Karl Dengler, Josef Dirr, Helmut Drescher, Manfred Endreß, Renate Etzrodt, Leonhard Gast, Anton Gindely, Siegfr. Hämmerle, Josef Hefele, Werner Herzing, Hanna Hofmann, Anton Huber, Dr. Anna Karg, Helmut Krinner, Kurt Kubitz, Dr. A. Laubscher, Justine Lengger, Johann Obermüller, Albert Schlecht, Maria Schöttl, Dr. M. Schreiner, Therese Schreyer, E. Schweinberger, Ingrid Stückjürgen, Hermann Thomae, Max. Weihrauch, Norbert Weinhuber, Hilmar Wieland, Irmgard Wolpert, G. Zeiller-Frischkorn, Joh. Zimmerman, Dr. L. Zollitsch Nikolaus Diete, Friedrich Lettenmeyer, Johanna Schulze Johann Emmer, Ingrid Rychner, Inge Zhelen
In den Jahren 1974 – 78 wurde das Gymnasium um den Erweiterungsbau, den heutigen Nordbau vergrößert.
Gabriel von Seidl Gymnasium seit 1999
Im Jahr 1999 schließlich erhielt das „Gabriel von Seidl Gymnasium“ seinen heutigen Namen.
Die neuerlichen Baumaßnahmen, neue Dreifachturnhalle, Mensa sowie Neubau, wurden 1998 abgeschlossen.
Lesen Sie hier mehr über den Namensgeber Gabriel von Seidl ![]()
Und hier finden Sie unsere Festschrift zur 100. Jahrfeier als PDF ![]()
Sehen Sie sich die historischen Bilder hier an:











