{"id":4457,"date":"2026-07-02T10:47:07","date_gmt":"2026-07-02T08:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gym-toelz.de\/?p=4457"},"modified":"2026-07-02T10:48:06","modified_gmt":"2026-07-02T08:48:06","slug":"bretagne-austausch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gym-toelz.de\/index.php\/2026\/07\/02\/bretagne-austausch\/","title":{"rendered":"Bretagne &#8211; Austausch"},"content":{"rendered":"<p>Erfahrungsbericht, Bretagne-Austausch:<br \/>\nMitte Oktober hatten 40 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 10. und 11. Jahrgangsstufen die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Woche in die Bretagne zu fahren. Der Austausch fand mit dem franz\u00f6sischen Lyc\u00e9e Rabelais statt, das sich in St. Brieuc im Norden der Bretagne befindet.<br \/>\nNachdem wir uns schon im Fr\u00fchjahr des vorherigen Jahres f\u00fcr den Austausch beworben hatten, konnten wir es im September kaum erwarten, endlich den Kontakt unserer Austauschpartner zu bekommen. Eine Woche sp\u00e4ter ging es dann los; begleitet wurden wir von Frau Braun, Frau Reithmeier und Frau Brandhofer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3635 \" src=\"https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025.jpg\" alt=\"\" width=\"468\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025.jpg 1600w, https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025-1030x773.jpg 1030w, https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025-1500x1125.jpg 1500w, https:\/\/www.gym-toelz.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bretagneaustausch2025-705x529.jpg 705w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><br \/>\nUnser Zwischenstopp auf dem Hinweg war Paris, wo wir eine Nacht lang blieben. Nach einer kurzen Pause von der langen Fahrt und einer kleinen St\u00e4rkung verbrachten wir einen sch\u00f6nen Abend in Paris in Form eines Spaziergangs, vorbei am Obelisken, dem Arc de Triomphe, \u00fcber die Champs-\u00c9lys\u00e9es bis zum Eiffelturm, den wir auch in der Dunkelheit glitzern sahen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag war die Fahrt von Paris bis in die Bretagne nicht mehr lang, aber es stellte sich schon eine gewisse Vorfreude und auch ein bisschen Nervosit\u00e4t ein.\u00a0 Als wir ankamen, erwartete uns ein Teil unserer Austauschpartner schon an der Bushaltestelle &#8211; der Rest war in der Turnhalle damit besch\u00e4ftigt Cr\u00eapes f\u00fcr eine kleine Willkommensfeier vorzubereiten. Nachdem wir unseren ersten Hunger mit den franz\u00f6sischen Spezialit\u00e4ten gestillt hatten, bekamen wir einige bretonische T\u00e4nze gezeigt. Unsere erste Erfahrung mit unseren Austauschpartnern war (f\u00fcr die weniger taktsicheren unter uns) also etwas schr\u00e4g \u2014 mit eingehackelten Fingern versuchen, m\u00f6glichst mit den richtigen Schritten in einer Reihe von dutzenden von Menschen zu tanzen\u2014 aber durchaus sch\u00f6n. Nachdem wir also sehr warm willkommen gehei\u00dfen worden sind, ging es zum ersten Mal in unsere Gastfamilien. Da wir an einem Freitag ankamen, hatten wir dann das ganze Wochenende Zeit, unsere Austauschpartner und ihre Familien kennenzulernen, bevor das Programm losging.<br \/>\nIn der folgenden Woche unternahmen wir viele interessante Sachen, manchmal mit, manchmal ohne unseren franz\u00f6sischen \u201eCorres\u201c.<br \/>\nAm Montag starteten wir mit einer Stadtbesichtigung &#8211; um das ganze etwas spannender zu gestalten, gaben uns die Lehrer zahlreiche Fotos, deren Orte wir innerhalb einer kurzen Zeit als Gruppe finden mussten. Oft mussten wir Passanten nach dem richtigen Weg fragen &#8211; nat\u00fcrlich auf Franz\u00f6sisch, weshalb wir anfangs alle etwas z\u00f6gerlich an die Sache herangingen. Nachdem wir aber bemerkt hatten, dass fast alle Leute aus St Brieuc \u00fcberaus freundlich und interessiert an unserer Aufgabe waren, war das Eis gebrochen und wir trauten uns, immer mehr Leute (auch mit stockendem Franz\u00f6sisch) anzusprechen.<br \/>\nNat\u00fcrlich war in unserem Programm auch Zeit am Meer eingeplant. Im Rahmen der sogenannten \u201eP\u00eache \u00e0 Pied\u201c suchten wir verschiedene Strandlebewesen \u2013 Seesterne, unterschiedliche Muschel- und Algenarten \u2013 in Wasserbecken zwischen Felsen, die bleiben, wenn das Wasser sich w\u00e4hrend der Ebbe zur\u00fcckzieht.\u00a0 In der N\u00e4he des Cap Fr\u00e9hel probierten wir Strandsegeln bei sonnig-windigem Wetter aus, was den meisten von uns sehr viel Spa\u00df bereitete.<br \/>\nDer Ausflug zum Mont-Saint-Michel war f\u00fcr viele von uns ein absolutes Highlight. Nach einer kurzen Busfahrt und dem Weg zu Fu\u00df, hatten wir Zeit den Mont-Saint-Michel selbst und die vielen verwinkelten Gassen mit zahlreichen kleinen Gesch\u00e4ften eigenst\u00e4ndig zu erkunden. Anschlie\u00dfend machten wir eine gef\u00fchrte Wattwanderung \u2014 eine etwas schlammige und sehr interessante Erfahrung inklusive Treibsand.<br \/>\nAu\u00dferdem besichtigten wir die Ruinen, des verlassenen Mittelalter-Schlosses \u201eCh\u00e2teau de la Hunaudaye\u201c, wo wir eine sehr interessante F\u00fchrung mit vielen Informationen \u00fcber das Leben von vor \u00fcber 500 Jahren in dieser kleinen Burg bekamen.<br \/>\nNach einem Monat des Wartens waren es nun die Bretonen, die sich auf die Busfahrt aufmachten, um zu uns zu kommen und wir freuten uns sehr, unsere Corres wiedersehen zu k\u00f6nnen. In dieser Woche Ende November hatten wir tats\u00e4chlich unglaubliches Gl\u00fcck mit dem Wetter: Es hat geschneit. Was f\u00fcr uns nicht sonderlich aufregend klingt, war f\u00fcr viele der Franzosen das erste Mal, dass sie so viel Schnee sehen und beispielsweise Schlittenfahren, Schneeballschlachten machen oder Langlaufen konnten. Au\u00dferdem besuchten wir \u2013 auch als Teil unseres Programmes \u2013 so manche Christkindlm\u00e4rkte und waren gemeinsam in T\u00f6lz Schlittschuhlaufen. Unsere Austauschpartner besichtigten zudem das Walchenseekraftwerk und alle teilnehmenden Sch\u00fcler besuchten das BMW-Museum mit der BMW-Welt im M\u00fcnchen.<br \/>\nW\u00e4hrend beiden Wochen des Bretagne-Austauschs haben wir alle eine tolle Zeit genossen, mussten aber auch ab und zu unsere Komfortzone verlassen \u2014 wenn man sich auf Franz\u00f6sisch verst\u00e4ndigen muss, nicht vertraut mit den Essgewohnheiten des anderen Landes ist usw. Alle sind sich einig, dass unsere Lehrer ein sehr gutes Programm f\u00fcr den Austausch erstellt haben und wir viele sch\u00f6ne Erinnerungen sammeln konnten. Au\u00dferdem sind wir den franz\u00f6sischen Lehrern sehr dankbar, die es mal wieder geschafft haben, fast jedem den perfekten Austauschpartner zuzuordnen. Aus vielen dieser Zuordnungen sind gute Freundschaften entstanden, die hoffentlich noch lange halten werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahrungsbericht, Bretagne-Austausch: Mitte Oktober hatten 40 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 10. und 11. Jahrgangsstufen die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Woche in die Bretagne zu fahren. Der Austausch fand mit dem franz\u00f6sischen Lyc\u00e9e Rabelais statt, das sich in St. Brieuc im Norden der Bretagne befindet. 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